20 Jahre nach Jelinek: Gstrein unter den Nobelpreisfavoriten
Anfang Oktober sind Anrufe aus Stockholm ein begehrtes Gut in Literaturkreisen. Wenn es nicht gerade ein Spaßvogel ist, könnte es die Schwedische Akademie sein - mit jener frohen Nobelpreis-Botschaft, die kurz danach vor einer prunkvollen Tür des ehrwürdigen Instituts der Weltpresse verkündet wird: Vor 20 Jahren wurde Elfriede Jelinek angerufen, vor fünf Jahren Peter Handke. Auch heuer findet sich wieder ein Österreicher unter den Favoriten der Buchmacher: Norbert Gstrein.
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