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403.382 Personen in Kurzarbeit30.000 Anträge auf Verlängerung der Kurzarbeit bei AMS

Im Rahmen der Kurzarbeit bisher 3,3 Milliarden Euro ausgezahlt. 360 Euro pro Kind werden im September an alle ausgezahlt, die Anspruch auf Familienbeihilfe haben. Arbeitsministerin Christine Aschbacher informierte am Dienstag in der Pressekonferenz über die aktuellen Zahlen.

30.000 Anträge für Verlängerung der Kurzarbeit eingelangt © Dominik Neudecker - stock.adobe.
 

Die Coronakrise hat die Arbeitslosigkeit Mitte April auf ein historisches Hoch steigen lassen, seitdem sinken die Zahlen. Ende Juni waren 463.500 Personen arbeitslos oder in Schulung, das sind immer noch um 139.300 mehr als im Vorjahresmonat. Der coronabedingte Höchststand lag in Österreich bei 588.000 Arbeitslosen, ein Rekordwert seit dem Jahr 1945.

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen und das Wiederhochfahren der Wirtschaft haben teilweise zu einer Entspannung am Arbeitsmarkt geführt. Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen um 54.000 zurück. Die stärksten Rückgänge gab es im Tourismus und in der Gastronomie. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der arbeitslosen Personen um 21.051 auf 442.089 gesunken. Da sind, so Aschbacher, um 146.000 weniger als beim Höchststand Mitte April.

"Wir sehen, dass die Arbeitslosigkeit Schritt für Schritt zurückgeht. Es ist aber noch viel zu tun", sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher. Ziel sei es vor allem, für die jungen Leute ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Aschbacher motiviert die jungen Menschen, sich trotz Coronakrise bei Unternehmen zu bewerben.

Kurzarbeit: 30.000 Verlängerungsanträge

Bei der Kurzarbeit seien die Zahlen rückläufig. Viele Unternehmen würden da jetzt herausgehen. 403.382 Personen seien aktuell in Kurzarbeit - ein Rückgang von 950.000 Personen im Vergleich zum Beginn der Krise. Rund 30.000 Verlängerungsanträge seien beim AMS eingegangen. Betriebe könnten dort, wo es aufgrund der Krise notwendig sei, die Kurzarbeit verlängern. 3,3 Milliarden Euro seien im Zuge der Kurzarbeit bisher an Unternehmen ausgezahlt worden.

360 Euro pro Kind werden im September als Kinderbonus zusätzlich an all jene ausgezahlt, die Anspruch auf Familienbeihilfe haben.

Kommentare (5)

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Patriot
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Wie viele Firmen arbeiten trotz Kurzarbeit voll?

Eine Menge!
So viele Finanzpolizisten gibt es gar nicht, wie benötigt würden, um das zu kontrollieren. Das wissen die Firmenchefs und agieren dementsprechend ungeniert!

tenke
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Genau so ist es leider.

Keine 50 % der kurz arbeitenden Betriebe würde einer Kontrolle standhalten. Gutes Beispiel: Reisebüros! Kurzarbeit angemeldet, aber UNMENGEN an Arbeit zu bewältigen. Sprich: der Steuerzahler zahlt das Gehalt, bekommt aber im Gegenzug wenig bis gar keine Betreuung!

Balrog206
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Dann

Müssten aber die std Aufzeichnungen auch manipuliert werden , der wer voll arbeitet bekommt auch das nicht von der Kz Förderung !

Tingel
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Haben wir

schon verstanden: Man darf froh sein, wenn man seinen yarbrotsplatz behält. Schön langsam glaube ich, das ganze dient nur dazu und dazu, Lohnentwicklungen abermals unternehmerfreundlich gestalten zu können. Da verdienen sich einige gerade wegen der Coronakrise derzeit dumm und dusselig, während hier permanent mit Hilfe von Arbeitslosenzahlen/Kurzarbeiterzahlen Panik verbreitet wird. Dann fällts nicht so auf, hm? Eine ideale Situation. Interessanterweise erneut nur einseitig bei näherer Betrachtung. Der wahre Dumme ist der derzeit Arbeitende. Und wer genau hinschaut, sieht auch warum!

Ichweissetwas
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Sie haben recht,

viele drängen aber in die Kurzarbeit bei niedrigem Gehalt....., warum? Diese C-Krise hat wirklich den Reichen mehr gebracht, viele gehen gar nicht mehr arbeiten, funktioniert trotzdem alles.....?!