Die Aufregung war groß, als die OMV vor zwei Wochen bekannt gab, dass das in Summe 500 Millionen Euro schwere Tiefengeothermie-Projekt in der Oststeiermark gestoppt wird. Gemeinsam mit der Energie Steiermark, die 25 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft hält, sollte damit ab 2030/31 rund die Hälfte der Fernwärmeversorgung des Großraums Graz abgedeckt werden. Als Hauptgrund für den Stopp wurden fehlende Haftungsbeschlüsse der Stadt Graz, konkret eine harte Patronatserklärung der Energie Graz, angeführt. Es folgten gegenseitige politische Schuldzuweisungen, Krisengipfel und verordnete Nachdenkpausen.
Nach Stopp vor zwei Wochen
Doch noch Chance für Geothermie-Projekt? OMV bestätigt Prüfung
Vor zwei Wochen stoppte die OMV das bis zu 500 Millionen Euro schwere Geothermie-Projekt für die Grazer Fernwärme. Nach Streit, Krisensitzungen und Aussprachen könnte es nun doch noch eine Chance geben. Die OMV bestätigt der Kleinen Zeitung, dass man derzeit „mögliche Alternativen und weitere Schritte im Erkundungsgebiet“ evaluiere.