Der Zoll-Deal zwischen den USA und der EU liegt nun auch in schriftlicher Form vor. Das ist ein bedeutender Fortschritt, der die Skepsis aber nicht auszuräumen vermag. Aus guten Gründen. Die Interpretation lautete zuletzt: Die Vereinbarung ist zwar in Teilen durchaus schmerzhaft, die EU hat sich kaum durchsetzen können, doch zumindest wissen wir jetzt, woran wir sind. Die lang ersehnte Planungssicherheit kehre nach den Chaos-Monaten damit zurück. So die Hoffnung. Selten waren die Grenzen zwischen Hoffnung und Illusion, zwischen Erwartung und Selbstbetrug fließender.
Leitartikel
Der Zoll-Pakt mit den USA ist teuer erkauft und dennoch geht das Zittern weiter
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