Es war eine ernüchternde Schlagzeile, die das Beratungsunternehmen EY dieser Tage als Titel für eine aktuelle Analyse zum Standort wählte: „Start-up-Finanzierungen in Österreich auf dem tiefsten Halbjahreswert seit 2019“. Die einzelnen Inhaltsstoffe des tristen Resümees: Das Finanzierungsvolumen brach in den ersten sechs Monaten im Jahresvergleich um 64 Prozent auf 110 Millionen Euro ein, keine einzige Finanzierungsrunde lag über 50 Millionen Euro und die durchschnittliche Größe der Investments fiel auf knapp zwei Millionen Euro. Letzteres stellt gar den „niedrigsten Wert seit mehr als zehn Jahren dar“.