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Schloss Hainfeld verkauft

Das Leitersdorfer Schloss Hainfeld ist verkauft. Vorerst bleibt es privat, soll aber nach der Renovierung für Kunst und Kultur geöffnet werden.

 

Der Besitzerwechsel ging ohne Aufsehen hinter den Kulissen über die Bühne. Lediglich Licht hinter einigen Fenstern des riesigen Wasserschlosses vor den Toren Feldbachs ließ zwei Jahre nach der Insolvenz Veränderungen vermuten. "Es ist richtig, dass Schloss Hainfeld einen neuen Besitzer hat. Es ist ein Wiener Immobilieninvestor, der plant, das Anwesen von Grund auf zu sanieren", erklärte Masseverwalter Michael Berghofer auf Anfrage der Kleinen Zeitung. Hinsichtlich des Namens der neuen Besitzer sei ebenso Stillschweigen vereinbart worden wie über den Kaufpreis. Berghofer: "Ich bin vor allem auch angesichts des baulichen Zustandes froh, dass wir die Sache abschließen konnte, die Substanz des Schlosses war ja ständig schlechter geworden."

Wer also ist der neue Schlossherr von Hainfeld? Der Leitersdorfer Bürgermeister Andreas Rinder kann dazu auf eine schriftliche Mitteilung verweisen. In dieser schildern der neue Eigentümer Oliver Jungnickel und sein Geschäftsführer Marco Pongratz-Lippitt ihre Vorhaben in groben Zügen: Nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme der Substanz werde ein Sanierungskonzept erarbeitet. Beabsichtigt sei die größtmögliche Erhaltung des denkmalgeschützten Wasserschlosses zur privaten Nutzung und als Begegnungsort von Kunst und Kultur. "Dringende Instandhaltungsarbeiten sollen nach Möglichkeit noch heuer ein Angriff genommen werden", heißt es weiter. Und: Vorerst wird das Schloss Hainfeld privat genutzt und ist nicht zu besichtigen. Für eine persönliche Stellungnahme war der neue Eigentümer nicht erreichbar.

Bürgermeister Rinder freut es, dass der im 16. Jahrhundert errichtete und im 18. Jahrhundert ausgebaute Vierkanter einen neuen Besitzer gefunden hat: "Ich bin zufrieden und glücklich, dass wir einen Käufer haben, der sich um das Schloss annimmt und es sanieren wird."

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