"Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe: Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken, wenn er etwas zu einem anderen Spieler sagt?", so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Platz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. Für Infantino ist die Sache klar: "Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das."
Zürich
Infantino will Rot für Spieler, die vor Gegner Mund bedecken
FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert im Kampf gegen Rassismus Maßnahmen mit abschreckender Wirkung. Dabei im Fokus: Spieler, die beim Ansprechen ihrer Gegner die Hand vor den Mund halten. "Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden", sagte Infantino im Sky-Interview nach der Versammlung der internationalen Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) in Wales.
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