Die Bühnenfassung von Krachts gleichnamigem Roman ist ein Road-Trip eines Mannes - der namensident mit dem Autor ist - mit seiner alkohol- und tablettensüchtigen, psychisch angeschlagenen und allmählich dement werdenden Mutter durch die Schweiz. Die Beziehung der beiden ist durch allerlei Konflikte aufgeladen, beide tragen emotionalen Ballast von Missbrauchserfahrungen bis zur Nazi-Geschichte der Familie mit sich herum. Dennoch will der Sohn, der erkennt, dass es mit seiner Mutter zu Ende geht, mit ihr auf eine Reise gehen, teils Katharsis, teils Versöhnung hat er im Sinn.