Jene 2,7 Prozent geben den vom Bund festgesetzten Anteil der SPF-Schüler von allen Schülern an. Dieser blieb seit mehr als drei Jahrzehnten unverändert. Die Initiative will jedoch die Quote auf 5,6 Prozent erhöhen, damit alle tatsächlichen SPF-Schüler auch umfassend gefördert werden. Derzeit heiße es für betroffene Familien oft, dass ihre Kinder etwa nicht regelmäßig oder nur für wenige Stunden den Unterricht besuchen könnten, beschrieb Initiativen-Sprecherin Gertrude Riegler die Situation.
Linz
Initiativen fordern mehr Förderung für viele Sonderschüler
Rund die Hälfte der 30.000 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) in Österreich bekomme diesen vom Bund nicht finanziert, hat die bundesweite Initiative für Kinder mit besonderem Bedarf im Pflichtschulbereich Alarm geschlagen. Der Grund sei eine seit 34 Jahren nicht angehobene SPF-Quote von 2,7 Prozent. "Das muss jetzt passieren und nicht morgen", hat sie daher am Mittwoch in Linz gefordert.
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