Wie am Dienstag bei einem Hintergrundgespräch im Bundeskriminalamt zu erfahren war, sind 15 Beteiligte in Haft oder wurden bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Gegen 58 weitere wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, vier Verdächtige werden mit internationalen Haftbefehlen gesucht. Als zentrale Köpfe galten ein 37-jähriger Salzburger und ein 31-jähriger, in Salzburg wohnhafter syrischer Staatsbürger kurdischer Abstammung, der hochpreisige Autos verlieh. Beide wurden am Montag verurteilt. Weil mehrere Mitglieder der Gruppe ehemalige Verbindungsleute der Polizei sind - sie wurden mittlerweile aufgrund von Verurteilungen oder auch mangelnder Qualität ihrer Informationen gesperrt -, wurde die Ermittlung "Operation Duplex" getauft.