Schwer betroffen war besonders auch der Bereich der Pfarrkirche Maria Schnee in der auf rund 1.240 Metern Seehöhe gelegenen Gemeinde. Von dort bis weiter ins Talinnere nach Mühlendorf gingen sechs Muren mit Geröll- und Gesteinsmassen ab, zwei - nämlich jene bei der Kirche und direkt im Weiler - seien besonders fatal ausgefallen, so Einsatzleiter Lukas Braunhofer. Dies führte dazu, dass etwa der hintere Bereich der Kirche stark vermurt wurde. Die dort bis nach Mühlendorf verlaufende Gschnitztalstraße (L 10) wurde verlegt, auch eine Fahrradbrücke zerstört.
Gschnitz/Innsbruck
Gschnitz in Tirol von Murenabgängen teils schwer getroffen
Mehre massive Murenabgänge und Hangrutschungen infolge eines heftigen Unwetters mit Hagelfällen haben seit dem späten Montagnachmittag die kleine Gemeinde Gschnitz im hinteren Gschnitztal (rund 460 Einwohner) heimgesucht. Etwa 25 Bewohner eines Weilers im Bereich Mühlendorf wurden vom Landeshubschrauber Libelle Tirol ausgeflogen, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr zur APA. In etwa 20 Häusern drang Wasser ein, diese waren vorerst von der Außenwelt abgeschnitten.
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