Schwer betroffen war besonders auch der Bereich der Pfarrkirche Maria Schnee in der auf rund 1.240 Metern Seehöhe gelegenen Gemeinde. Von dort bis weiter ins Talinnere nach Mühlendorf gingen sechs Muren mit Geröll- und Gesteinsmassen ab, zwei - nämlich jene bei der Kirche und direkt im Weiler - seien besonders fatal ausgefallen, so Einsatzleiter Lukas Braunhofer. Dies führte dazu, dass etwa der hintere Bereich der Kirche stark vermurt wurde. Die dort bis nach Mühlendorf verlaufende Gschnitztalstraße (L 10) wurde verlegt, auch eine Fahrradbrücke zerstört.