Danach werde entschieden, ob die Kinder zurück zu ihren Eltern kommen oder fremduntergebracht werden. An oberster Stelle stehe der Kinderschutz, sagte Pöschmann. Der siebenjährige Bruder des Buben wurde bereits nach dem Vorfall aus der Familie geholt und in ein Krisenzentrum gebracht. Aufgrund einer Erkrankung eines Elternteils unterstützte die MA 11 die Familie seit zwei Jahren mit Erziehungsberatung und ambulanter Betreuung. Pöschmann beschrieb die Zusammenarbeit als gut.
Wien
Aus Wiener Donaukanal geretteter Bub im Krisenzentrum
Der vierjährige Bub, der vergangene Woche aus dem Donaukanal in Wien gerettet wurde, ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er befand sich seit Dienstag in einem Krisenzentrum der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA 11), wie Sprecherin Ingrid Pöschmann der APA sagte. Derzeit finde eine stationäre Gefährdungsabklärung statt, in der auch geklärt werden soll, wie es zu dem Vorfall gekommen war. Dies könne laut Pöschmann mehrere Wochen dauern.
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