Die von der WHO empfohlenen Richtwerte wurden bei 107 von 147 Stickstoffdioxid-Messstellen und bei 73 von 75 PM2,5-Feinstaub-Messstellen überschritten, berichtete der VCÖ am Montag in einer Aussendung. "Dank zahlreicher Maßnahmen ist die Luftverschmutzung in Österreich in den vergangenen 20 Jahren deutlich zurückgegangen. Aber die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid ist aus Gesundheitssicht nach wie vor zu hoch", betonte VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
Wien
Luftverschmutzung noch zu hoch für die Gesundheit
An der Mehrheit der österreichischen Messstellen sind im Vorjahr von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Richtwerte für Luftschadstoffe überschritten worden. Auch wenn die derzeit noch geltenden, weniger strengen EU-Grenzwerte eingehalten wurden, "ist die Luftqualität in Österreich aus Gesundheitssicht alles andere als gut", analysierte der Mobilitätsclub VCÖ auf Basis von Daten des Umweltbundesamts. Die "Luft-Hunderter" auf Autobahnen sollten beibehalten werden.
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