Das früheste phosphathaltige Skelettgewebe, das in der Evolutionsgeschichte der Wirbeltiere gefunden wurde, sind die conodontischen Zähne - diese hätten sich parallel zu anderen Wirbeltierzähnen entwickelt, heißt es in der Studie, an der auch Paläontologin Isabella Leonhard und Geologe Michel Bestmann von der Universität Wien mitarbeiteten. Schon die winzigen, typischerweise etwa 0,02 bis 2 Millimeter langen Zähnchen der Conodonten (spezifischer "Euconodonten") hätten aus Hydroxylapatit bestanden, erläuterte Leonhard gegenüber der APA. Mit ihnen konnten die nach 300 Mio. Jahren ihrer Existenz mit dem Massenaussterben vor 201 Mio. Jahren verschwundenen Tierchen auch Fleisch beißen und zerschneiden.