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Grazer Oper zeigt "Martha" in der Irrenanstalt
Was ein harmloser Spaß sein sollte, treibt den sensiblen Lyonel in die geistige Umnachtung: Diese Auslegung nahm Regisseur Peter Lund als Grundlage für seine Inszenierung von Friedrich von Flotows Oper "Martha", die so zu einem düsteren Zerrbild einer Komödie geriet. Bei der Premiere am Samstag in Graz überzeugten vor allem einige Sänger, nicht ganz so das Dirigat von Robin Engelen.