„Bücher waren für Inge ihr Lebenselixier“, erinnert sich Heinz Bachmann an seine Schwester Ingeborg und zitiert aus ihrem Roman „Malina“: „Ich nehme Bücher zu mir . . . einige nehme ich nur am Vormittag ein . . .“ Später im Verlauf der Eröffnungsfeier zitiert dann Uta Degner, eine der Herausgeberinnen der Salzburger Bachmann-Edition, die Dichterin mit: „Lesen ist sicher, außer Musikhören, etwas, ohne das ich nicht sein kann.“ Als Ingeborg Bachmann 1973 in Rom starb, schaffte ihre Familie die private Bibliothek der Autorin, Möbel und Andenken aus dem Nachlass ins heimatliche Gailtal, später ins Wohnhaus der Familie in der Klagenfurter Henselstraße 26, wo seit heuer ein sehenswertes Museum Einblick in die Welt der Bachmann gewährt.