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Heiligenblut

Ultra-Trail: In einer Nacht um den Großglockner laufen

Erstmals findet im Sommer der Großglockner Ultra-Trail statt. Dabei bewältigen qualifizierte Extremsportler 110 Kilometer und 7000 Höhenmeter in 29 Stunden. Die Route führt auch an Heiligenblut vorbei.

Der Großglockner Ultra-Trail führt von Kaprun über das Glocknerhaus, Kals und die Rudolfshütte bis zurück nach Kaprun © KK/VERANSTALTER
 

Rund um das Matterhorn und um den Montblanc gibt es ihn schon – einen der härtesten Laufwettbewerbe überhaupt – den Ultra-Trail. Erstmals findet im Juli auch rund um den Großglockner ein dem internationalen Reglement angepasster Ultra-Trail statt. Dabei wird den Sportlern so ziemlich alles abverlangt. In unter 29 Stunden müssen 110 Kilometer und über 7000 Höhenmeter zurückgelegt werden.

Punkte für Teilnahme

Teilnehmen können dabei nur die härtesten Läufer unter der Sonne. „Für den Lauf muss man sich qualifizieren. Bei den Ultra-Trails gibt es ein Punktesystem. Für jeden Trail oder Ultra-Trail, der absolviert wird, bekommt der Läufer Punkte. Wie viele Punkte man braucht, um bei unserem Trail zu starten, wissen wir noch nicht genau. Fix ist aber, dass es für den abgeschlossenen Großglockner Ultra-Trail drei Punkte geben wird“, sagt Martin Gratz, Mitorganisator aus Kals. Gestartet wird am 24. Juli um 19 Uhr in Kaprun. Die Route führt über die Pfandlscharte zum Glocknerhaus in Heiligenblut. Von dort aus geht es weiter nach Kals. Gratz weiß bereits: „Die ersten Läufer erwarten wir hier um vier Uhr morgens.“ Von Kals führt die Route zur Rudolfshütte weiter über das Kapruner Törl zum Zieleinlauf in Kaprun. Ein großer Teil des Trails findet in hochalpinem Gelände, vielfach mit Passagen über 2600 Metern, statt. Das Rennen bringt auch einen enormen organisatorischen Aufwand mit sich.

Streckenposten und Fackeln

„Die Route wurde schon etliche Male abgegangen und wird zusätzlichen mit Pfeilen markiert. In Kals denken wir daran, Fackeln als Wegweiser aufzustellen. Mitglieder der Bergrettung, Feuerwehr und Sportunion werden als Streckenposten eingesetzt und die Läufer sind mittels GPS für uns sichtbar“, sagt Gratz. Für interessierte Zuseher wird es in Kals eine Art Public Viewing geben. Am 25. Juli findet der Großglockner-Trail, der kleine Bruder des Ultra-Trails, statt. Auch hier bleiben die Teilnehmer nicht verschont. In 14 Stunden müssen 50 Kilometer und 2000 Höhenmeter bezwungen werden.
Die Idee diesen Bewerb am Großglockner durchzuführen kam vom Niederösterreicher Hubert Resch, der auch als Hauptorganisator gilt. Er will den Lauf international etablieren.

Karina Hartweger

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