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Huber fand in Rauter seinen "Meister"

Nach 25 Jahren muss Hermann Huber (SPÖ) Sessel räumen. Sein Nachfolger, Dietmar Rauter (BZÖ), will den Tourismus in St. Urban fördern.

 
Die Stichwahl in der Gemeinde St. Urban brachte ein für viele überraschendes Ergebnis: Dietmar Rauter (BZÖ) löste den am längsten dienenden Bürgermeister im Bezirk ab. Damit geht die 25-jährige Amtszeit von Hermann Huber (SPÖ) zu Ende. Der neue Bürgermeister über seine Pläne und die Herausforderungen seines Amtes:

Tourismus. Zu den großen "Brocken" seiner künftigen Projekte zählen die Förderungen in der Landwirtschaft, die Durchleuchtung des Gebührenhaushaltes mit dem Ziel der Senkung der Gebühren für die St. Urbaner - und zwar für jene, die den Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben - sowie der Tourismus. "Wir haben hier über die Grenzen hinaus bekannte Persönlichkeiten wie Erik Schinegger oder Valentin ,Volte' Stubinger", so Rauter. Diese sollen, gemeinsam mit der Simonhöhe, dem See und den Leitbetrieben in eine gemeinsame Werbelinie verpackt werden.

Turbulenzen. Wie geht es unter dem neuen Bürgermeister, der bisherige war gleichzeitig der Geschäftsführer der "Beteiligungs- und Infrastrukturgesellschaft St. Urban" (BIG) und Leiter der Liftgesellschaft, mit der Simonhöhe weiter? Rund um diese war es ja in vergangener Zeit zu Turbulenzen gekommen (die Kleine Zeitung berichtete). "Ich weiß nicht, ob ich selbst BIG-Geschäftsführer werde oder das Amt einem Externen überlasse", so Rauter, der seine Arbeit als erfolgreich sieht, wenn die Bürger wissen, dass sie jederzeit eine offene Gemeindestube und ein offenes Ohr für Probleme vorfinden.

"Muss mich beugen". "Das Ergebnis ist zur Kenntnis zu nehmen." Mit diesen Worten äußerte sich Hermann Huber kurz nach Bekanntwerden des Wahlausgangs. Die Gründe für seine Abwahl sind für ihn mannigfaltig: "Zum einen ist es sicher der allgemeine Trend, das hat man bei den meisten Gemeinden gesehen. Zum anderen zählt Sachpolitik anscheinend nicht mehr. Diesen Tatsachen muss ich mich beugen." Wie geht es für ihn politisch weiter? "Wenn mich die Gemeinde braucht, werde ich da sein", so der scheidende Bürgermeister.

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