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Deutschland Jede dritte Frau erlebt Gewalt

Die deutsche Familienministerin Franziska Giffey spricht sich für einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Frauenhaus aus.

THEMENBILD - GEWALT GEGEN FRAUEN -
© (c) APA (Hans Klaus Techt)
 

Jede dritte Frau in Deutschland erlebt Gewalt: Nach Dunkelfeldstudien sind zwölf Millionen Frauen mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen, wie die deutsche Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Montag in Berlin anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen sagte. Sie sprach sich für den Rechtsanspruch auf einen Platz im Frauenhaus aus.

"Gewalt gegen Frauen geht uns alle an, sie kommt in allen sozialen Schichten und Altersgruppen vor", betonte Giffey. Die neuen Zahlen des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) zeigten, "dass wir alle in unserem direkten Umfeld Frauen kennen, die betroffen sind." Es könne die Freundin sein, die Kollegin, die Nachbarin oder die eigene Schwester.

Von Gewalt in Partnerschaften waren laut Zahlen des BKA 2018 insgesamt 140.755 Menschen betroffen, der Anteil der Frauen lag bei 81,3 Prozent. Giffey führte die insgesamt gestiegenen Zahlen auch auf eine höhere Bereitschaft zurück, Anzeige zu erstatten, zurück. Die Gewalttaten reichen von Körperverletzung bis hin zu Mord und Totschlag.

"Alarmierende Zahlen"

Die Ministerin nannte die Zahl "alarmierend". Die Dunkelziffer sei zudem noch höher. 122 Frauen seien im vergangenen Jahr von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet worden. "Jeden Tag findet ein Versuch statt, jeden dritten Tag wird der Versuch vollendet", sagte Giffey.

Giffey sprach sich dabei auch für mehr Frauenhäuser in Deutschland aus. Die 7.000 existierenden Plätze in 350 Häusern reichten nicht aus, gebraucht würden 20.000 Plätze. Der Bund wolle innerhalb der nächsten vier Jahre 120 Millionen Euro für Frauenhäuser und Beratungsstellen bereitstellen. Das Geld fließe in die Erweiterung von Frauenhäusern und die Schaffung neuer Plätze.

"Frauenhass ist kein 'Kollateralschaden' einer noch nicht ganz umgesetzten Gleichstellung und schon gar kein privates Problem", betonte die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates, Anja Nordmann. "Er ist eine Gefahr für unser aller Frieden und für unsere Sicherheit." Der Frauenrat forderte einen Nationalen Aktionsplan zur Istanbul-Konvention des Europarats. Dieser völkerrechtliche Vertrag schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt.

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Danke für Ihr Verständnis.

lombok
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Jede dritte Frau????

Also ist jeder dritte Mann gewalttätig??? Bei aller Liebe, hier stimmt aber einiges in den Recherchen nicht, oder? Solch wüste Unterstellungen trau ich nicht mal Alice Schwartzer zu ...

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kleine_zeit
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Naja es...

... ist zB möglich, dass ein Mann einer Frau gegenüber gewalttätig wurde und es dann zur Trennung kam und dieser dann wiederholt bei einer anderen Frau das selbe tat.

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tomtitan
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Außerdem wäre es möglich, dass auch psychische Gewaltausübung (Einschüchterung, Nötigung, etc.)

miteinkalkuliert ist...

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