Kardinal Christoph Schönborn setzt große Hoffnung in den von Papst Franziskus eingeleiteten weltweiten synodalen Prozess, glaubt aber nicht, dass sich damit Reformerwartungen zur Umkehr des Katholikenschwunds erfüllen lassen können. Weniger Gewicht legt er auf die Frage der Ämter etwa für Laien und Frauen. Als "schwere Enttäuschung" bezeichnete Schönborn vor Journalisten in Rom, dass Europas Bischöfe bisher keine gemeinsame Position in Migrationsfragen gefunden haben.
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