Von Litauen bis Israel: Der Roman "Babylonisches Repertoire"
Dieser Roman geht aufs Ganze. Das lässt schon sein über 500 Seiten reichender Umfang vermuten, doch erst das 27 Namen umfassende Personenregister gleich zu Beginn macht sicher: Gabriel Wolkenfelds "Babylonisches Repertoire" erfordert viel Übersicht und Ausdauer. Wer sich dieser Herausforderung stellt, wird belohnt - mit exotisch anmutenden Schauplätzen und skurrilen Figuren. Dabei handelt es sich bloß um eine "ganz normale" jüdische Familiensaga.