Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf das Marketing?
CHRISTOPH HAMMER: Es braucht eine Bereitschaft, sich mit Gadgets und neuen Technologien zu befassen. Man kann diese Dinge nur verstehen und Entwicklungen voraussehen, wenn man sie selbst verwendet – und selbst dann ist es schwer genug. Dabei ist die Unterstützung der IT maßgeblich wichtig, um komplexe Aufgaben gemeinsam umzusetzen. Marketing funktioniert ohne IT nicht mehr.

Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der „time-to- market-Aspekt“?
Die Produktlebenszyklen werden immer kürzer, gleichzeitig sind die Anforderungen an das Marketing gestiegen. Immer mehr Touchpoints sollen synchron bedient werden. Daher muss das Marketing Prozesse digitalisieren und effiziente Prozesse einführen. Dabei hilft Marketing-Automatisierung.

Marketing Prozesse automatisieren – was bedeutet das?
Nutzerprofile werden, basierend auf deren Nutzerverhalten, mit Informationen angereichert, um automatisierte Kampagnenprozesse für individuelle Kommunikation einzurichten. Dabei sind die Lead-Generierung und der Aufbau von langjährigen Kundenbeziehungen die zentralen Bestandteile jedes Unternehmenserfolgs. Mit den richtigen Tools, wie z. B. CRM, hilft Marketing-Automatisierung, Kosten zu sparen, die Effizienz von Kampagnen zu steigern, die Conversions und in Folge auch den Umsatz zu erhöhen.

Im NAVAX-Workshop am 13. 6. werden auch die Marketing-Trends der Zukunft Thema sein. Welche sind das konkret?
Vor allem drei Trends werden uns in Zukunft beschäftigen. Es sind dies: Mixed Reality, Virtuelle ­Assistenten und der „Dauerbrenner“ Mobile.