Auf Zeitreise und Rohstoffsuche

Mineralogie und Hydrogeochemie sind einzelne Fachgebiete der Geowissenschaften, die sich mit dem Aufsuchen und Erkunden von Rohstoffen an der Erdoberfläche beschäftigen. Wichtig im Hier und Heute: Unsere Zivilisation wäre ohne Gesteine, Minerale oder Erze nicht möglich – Wohnen, Verkehr und hoch technologisierte Kommunikationsmittel hängen davon ab.

Gesteine und besondere Minerale enthalten Codes längst vergangener Zeiten – diese zu entschlüsseln ist die spannende Aufgabe von Geowissenschaftlern und Geowissenschaftlerinnen. Hier kommt die Fachrichtung der Mineralogie zum Einsatz, denn sie beschäftigt sich mit der Entstehung von Mineralien, Gesteinen, Sedimenten, mineralischen Produkten und Geomaterialien sowie der Charakterisierung deren Eigenschaften.

Auf einen Blick sind die Betätigungsfelder in der Mineralogie:

Die Entstehung von:

  • Mineralen
  • Gesteinen
  • Sedimenten
  • Industriell gefertigte mineralische Produkte u. Geomaterialien


Charakterisierung von deren

  • physikalischen
  • strukturellen und
  • kristallchemischen Eigenschaften

Mineralogische Arbeiten können zur Entwicklung von neuartigen Produkten führen, die große Bedeutung für die Bevölkerung haben, etwa die Reduzierung der Freisetzung von CO2 oder die Gewinnung von geothermaler Energie aus tiefen Gesteinsformationen. In der Fachdisziplin beschäftigst du dich auch mit der Entstehung von Grund-, Oberflächen- und Tiefenwässern und auch der Veränderung des Meerwassers in Raum und Zeit.

© Ronny Boch

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