Eisen, Kupfer, Aluminium oder andere Metalle haben als Werkstoffe einen überaus hohen Stellenwert. Durch die Nutzung von Metallen in so vielen Bereichen unseres Alltags werden dem Berufsbild des Metalltechnikers ein breites Arbeitsfeld und großartige Karrierechancen geboten.
Mein Beruf? Heavy Metal-Techniker
Als Metalltechniker in der Metallbau- und Blechtechnik gehört die Herstellung von Bau- und Konstruktionsteilen aus Metall zu deinen häufigsten Aufgaben. Dazu zählen etwa Rahmen, Treppen, Geländer sowie Fenster- und Fassadenelemente.
Auch die Erstellung von Konstruktionsplänen und technischen Zeichnungen sowie das Programmieren und Bedienen computergestützter Anlagen und Maschinen (CAD und CNC-Maschinen) zählt zur Arbeit des Metalltechnikers. Lernen und später anwenden wirst du verschiedene metallbearbeitende Verfahren, zu denen etwa das Schneiden, Schweißen, Drehen, Fräsen, Löten oder Nieten zählen.
Die Ausbildung zum Metalltechniker ist modular aufgebaut. Sie besteht aus einem Grundmodul (2 Jahre) und einem Hauptmodul (1 ½ Jahre), wobei das Hauptmodul aus acht verschiedenen Schwerpunkten gewählt werden kann: Von Maschinenbau- und Fahrzeugbautechnik über Metallbau-, Blech- und Stahlbautechnik, Schmiede- und Schweißtechnik und Werkzeugbau- sowie Zerspannungstechnik.
Dein Arbeitsplatz als Metalltechniker in der Metallbau- und Blechtechnik sind Werkstätten und Werkhallen von Stahl- und Metallbaubetrieben, etwa in Gewerbe- und Industriebetrieben oder Schlossereien. Du arbeitest in einem Team mit BerufskollegInnen, Vorgesetzten und verschiedenen Fach- und Hilfskräften.
Installations- und Gebäudetechnik - Ein Lehrberuf mit Geschichte
Die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kann bereits auf eine hunderttausendjährige Geschichte zurückblicken, denn schon in der Steinzeit wurden Wärmequellen zur Heizung genutzt. Wer hat sich damals darum gekümmert? Wahrscheinlich einer der ersten Installations- und Gebäudetechniker.
Angelehnt an den Wandel der Zeit sprechen wir heute beim Beruf des Installations- und Gebäudetechnikers hauptsächlich über erneuerbare Energien und umweltfreundliche Gebäudetechnik.
Als Installations- und Gebäudetechniker sorgst du in deiner täglichen Arbeit dafür, dass Wohnungen und Häuser, aber auch Betriebe mit Wärme, Wasser und Luft versorgt werden. Du planst und montierst die entsprechenden Lüftungs-, Heizungs- und Wasserversorgungsanlagen und sorgst für die Ableitung und Entsorgung von Abgasen und Abwässern. Auch die Installation der erforderlichen Zu- und Ableitungen sowie das Montieren von z. B. Gasdurchlauferhitzern, Warmwasserspeichern, Gasherden, Heizungs- und Klimaanlagen oder Sonnenkollektoren gehört zu deinem Job. Natürlich berätst du auch deine Kunden über Energie sparende Techniken.
Installations- und Gebäudetechniker finden vor allem in Handwerksbetrieben der Heizungs-, Lüftungs-, Gas- und Wasserinstallation, aber auch in Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung sowie der Haus- und Versorgungstechnik ihre Beschäftigung.
Lehre zum Landmaschinentechniker
Als Landmaschinentechniker bist du hauptsächlich im Außendienst tätig. Landmaschinentechniker sind für die Wartung, Instandhaltung und Reparatur von landwirtschaftlichen Anlagen und Maschinen zuständig (dazu zählen Erntemaschinen, Sähmaschinen, Fütterungs- und Reinigungsmaschinen, Melkanlagen usw.). Du überprüfst schadhafte Maschinen, stellst die Störungen oder Schäden fest und reparierst diese. Die Ausbildung zum Landmaschinentechniker dauert 3,5 Jahre.
Zu deinen Aufgaben gehören weiters auch alle Kontrollarbeiten an den elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Bauteilen. Du reparierst die Motoren, die Fahrwerke, die Kraftübertragungseinrichtungen (Hydraulik, Pneumatik) und die Steuerungseinrichtungen sowie die Elektronik und dokumentierst die technischen Daten der Arbeitsverläufe. Und schließlich bist du auch für die Einschulung der Kunden in der Anwendung der Maschinen und für die Information hinsichtlich der Serviceerfordernisse zuständig.
Im Laufe der Lehre wirst du in unterschiedlichsten Störfällen unterwiesen und erfährst theoretisch und praktisch, wie du die Fehlerursache erkennen und diese beheben kannst. Dabei arbeitest du als Landmaschinentechniker größtenteils händisch, manchmal wirst du aber auch halb- oder vollautomatische Mess- und Prüftechnik nutzen, um die Funktionalität und spezifische Werte der Landmaschine zu untersuchen. Am Ende der Lehre solltest du in der Lage sein, Landmaschinen regelmäßig zu prüfen und zu warten und sie im Störfall nach einer Erforschung der Ursache eigenständig zu reparieren, teils vor Ort und teils in der Werkstatt.