Dachdecker, Spengler oder auch Glasbautechniker (früher "Glaser") wirst du nach drei Jahren Lehrzeit. Beliebt am Arbeitsmarkt und sehr stark angeboten ist auch eine Doppellehre, die nach vier Jahren einen Lehrabschluss in beiden Berufen ermöglicht. Die meisten jungen Leute in der Branche wählen diesen Weg. Zukünftig wird dann noch die Variante des Bauwerksabdichters angeboten. Als solcher bist du dann der Experte im Flachdachbau, ein Bereich, der in der modernen Architektur außerordentlich boomt.  

Hoch hinaus mit einer Dachdecker-Lehre

Dachdecker sind überwiegend am Steildach und teilweise auch an der Fassade tätig, wo sie mit Materialien wie Ton- oder Betonziegeln arbeiten. Aber auch neuen Anforderungen müssen sie sich stellen, zum Beispiel der Montage von Solaranlagen oder dem Umgang mit Dämmstoffen.

Als Glasbautechniker führst du sowohl Neuverglasungen als auch Reparatur- und Wartungsarbeiten an bereits bestehenden Verglasungen durch. Verglast werden Außenbereiche von Gebäuden (z. B. Tür-, Fenster-, Schaufensterverglasungen oder Fassaden), ebenso zählt die Montage von Glasdächern und anderen Glaskonstruktionen zu deinen Aufgaben als Glasbautechniker. In diesem Beruf stellst du auch Zierverglasungen, Geländer für den Innenausbau sowie Spiegel und Fahrzeugverglasungen her.

Mit Modul-Lehre zum Spitzen-Spengler

Der Spengler hingegen verwendet vor allem Metalle, um das Gebäude vor Witterungseinflüssen zu schützen. Bekannt sind dabei etwa Kupfer oder Blech, die gebogen, abgekantet oder gelötet werden. Übrigens: Sicherheit am Dach und Arbeitnehmerschutz werden in diesen Lehrberufen groß geschrieben. Ohne Absturzsicherung, etwa in Form spezieller Gerüste oder Anseilsystemen geht gar nichts.  Während der Lehre besteht für dich noch die Möglichkeit, die Matura zu machen, um dann später zusätzliche Ausbildungswege zur Auswahl zu haben.