Mit einem weiblichen Narren in Zwangsjacke und einer zerbrechenden Festtafel als schräge Bühne zeichnen Regisseurin Stephanie Mohr und ihre Bühnenbildnerin Miriam Busch das starke Psychogramm eines an der Welt verzweifelnden Königs Lear. Die mehr als drei Stunden lange, freundlich beklatschte Premiere Donnerstagabend forderte vom Publikum hohe Konzentration und Sinn für verrätselte Symbolik.
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