Was passiert, wenn autonomes Fahren zum Standard wird oder Roboter und Drohnen aktuelle Jobs übernehmen? Fahrerlose Autos und Busse sollen künftig zum Straßenverkehr gehören. Das autonome Fahren wird dabei schon bald unser Mobilitätsverhalten nachhaltig verändern. In Kärnten ist erstmalig im September 2017, mit rund 7000 interessierten Besuchern, ein „Roboterauto“ in Pörtschach am Wörthersee im Rahmen des F&E-Projektes „SURAAA - Smart Urban Region Austria Alps Adriatic“ autonom gefahren und „Kärnten hat Geschichte geschrieben“, freut sich Projektkoordinator Albert Kreiner vom Land Kärnten. Letzten Freitag wurde das Projekt erfolgreich der EU präsentiert.

Offen für Kooperationen. Ab Juni 2018 wird sogar ein Testfeld für autonomes Fahren in Pörtschach umgesetzt, wo neue Services, technische Lösungen, innovative Geschäftsmodelle und Verkehrsverhalten gemeinsam mit der FH Kärnten, unter Leitung von Rektor und Innovationsforscher Peter Granig, erforscht und entwickelt werden sollen. „Das Projekt SURAAA steht für Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, für Startups und Interessierte offen“, betont Kreiner. Weitere Themen im Projekt sind u. a. Digitalisierung, Smart City-Lösungen und Robotik, wo zu den Themen Geschäftsmodellinnovationen, Chancen und Möglichkeiten geforscht wird. Für Startups wurde dabei mit dem CoWorking Space „see:PORT“ (www.seeport.at) eine besondere Infrastruktur mit einem tollen inhaltlichen Programm geschaffen.

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