Der Judenburger Sommer widmet sich von 8. bis 23. Juli der Frage nach der conditio humana: Was sind die Bedingungen des Menschseins? Was macht den Menschen zum Menschen, und was macht der Mensch daraus?

Ein Aspekt des Menschseins ist ohne Zweifel der Drang zum Schaffen, der schöpferische Funke, der sich verwirklichen möchte. Das Kulturfestival zeigt auf vielfältige Weise, wie sich menschliche Kreativität über die Kunst ihren Weg ins Leben bahnt. Das Festivalprogramm wirft auch einen kritischen Blick auf die Bedingungen, unter denen Menschen leben und denen sie unterworfen sind: Spielregeln von Politik und Wirtschaft, Verfügbarkeit von Ressourcen, Krieg oder Frieden. Das Fest „Von Menschen für Menschen“ bringt am 9. Juli Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen.

Musikalischer Höhepunkt: das Solo-Konzert von Konstantin Wecker, 16. Juli. Der Liedermacher hat nie aufgehört, sich für Freiheit und Menschenwürde einzusetzen.
Weitere Hörerlebnisse: Amarcord Wien, die Grande Dame des Bossa Nova Paula Morelenbaum, die Violonistinnen Johanna Pichlmaier und Rusanda Panfili sowie die Grazer Band Saint Chameleon, supported by Smoky Melody.
In Vorträgen, Filmdokus und Ausstellungen zu wichtigen Themen wie TTIP, dem Geschäft mit dem Wasser und dem Konflikt­herd Nahost stehen die aktuellen Bedingungen des Menschseins auf dem Prüfstand.