Gestiegene Treibstoffkosten infolge des Iran-Kriegs haben der britischen Billigfluglinie Easyjet im ersten Halbjahr einen Verlust eingebrockt. Das Minus lag bei 552 Millionen Pfund (637,7 Mio. Euro) nach einem Fehlbetrag von 401 Millionen vor Jahresfrist, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Der Konflikt treibe die Treibstoffkosten in die Höhe und dämpfe zudem die Buchungen für den Sommer.

Weniger Buchungen

Easyjet wolle daher mit diszipliniertem Wachstum und dem Ausbau des Reisegeschäfts auf die Rückschläge im Zusammenhang mit dem Nahen Osten reagieren, sagte Vorstandschef Kenton Jarvis. Die Buchungen für das zweite Halbjahr seien zu 58 Prozent ausgelastet.

Allerdings zeigten die Buchungen innerhalb des laufenden Monats im Jahresvergleich eine positive Entwicklung, da die Kundinnen und Kunden ihre Reisen erst kurz vor dem Abreisetermin buchen.