Viele Israelis beschreiben den 7. Oktober als einen Tag, der bis heute nicht zu Ende gegangen ist. Seit die Hamas Israel an diesem Tag überfiel, 1.182 Menschen tötete und 251 Geiseln verschleppte, findet die Region keinen wirklichen Frieden mehr.
Daran dürfte auch der Tod des Militärchefs der radikal-islamistischen palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen, Izz al-Din al-Haddad, wenig ändern. Haddad galt als einer der Architekten des Angriffs vom 7. Oktober und als Schlüsselfigur der Hamas. Doch die Hamas gleicht einer Hydra: Für jeden ausgeschalteten Kopf wachsen neue nach.

Und obwohl die maßgeblich von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas seit Oktober 2025 gilt, werfen sich beide Seiten weiterhin gegenseitig Verstöße vor. Die derzeitige zweite Phase der Vereinbarung sieht vor, dass die Hamas ihre Waffen abgibt – geschehen ist das bislang jedoch nicht.

Zugleich verschärft sich die humanitäre Lage im Gazastreifen für die palästinensische Bevölkerung erneut dramatisch. Der 7. Oktober und seine Folgen sind für die Menschen in der Region noch immer schmerzhafte Gegenwart – und ein Ende ist nicht in Sicht.