Was technologische Innovationen wie den mechanischen Webstuhl, die Dampfmaschine, den Computer, das Internet oder auch das Smartphone miteinander verbindet, ist einfach erklärt: Sie alle waren Technologiesprünge, die weltweite Produktivitäts- und Wachstumsfortschritte generiert und damit Arbeits- und auch Gesellschaftssysteme revolutioniert haben. Aktuell beschäftigt uns die Frage, wie wir unsere Wirtschaft wieder auf einen gesunden Wachstumspfad bringen können. Mit dem Wissen, dass große Technologiesprünge fast immer der zentrale Motor für wirtschaftlichen Aufschwung, Wachstum und Wohlstand sind, sind viele Expert:innen davon überzeugt, die Antwort zu kennen: Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Dazu diskutierten im Skyroom des Styria Media Centers bei der Kleine Zeitung Business Stage presented bei Accenture: Peter Dengg, Managing Director Accenture Österreich, Michael Aschenbrenner, Vice President IT bei der Andritz AG, Ulfried Paier, Geschäftsführer GBG Service, GRAWE Bankengruppe sowie Kurt Siegl, Vice President Solutions, Magna International.
Die Bilder der Business Stage zum Durchklicken:
Die Steiermark und die KI
In einem, der Podiumsdiskussion vorangehenden Impulsvortrag warf Philipp Krabb von Accenture Research einen Blick auf die Steiermark und den Status Quo ihrer Unternehmen bei der Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI). Laut Krabb sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Transformation ausgezeichnet. Krabb: „Die Steiermark verfügt über eine gute infrastrukturelle Basis, eine hohe Industriedichte, eine überdurchschnittliche Forschungs- & Entwicklungsquote von rund 5,3 %, ausgezeichnete Bildungsinstitutionen mit zwei KI-Masterstudien an der TU Graz und der FH Joanneum sowie die Technologienetzwerke der erfolgreichen Cluster.“
Besonders erfreulich: Rund ein Drittel aller steirischen Unternehmen nutzt KI bereits aktiv – u. a. in Administration, Verwaltung oder in der Kunden- und Marktkommunikation. Damit liegt man international im erweiterten Spitzenfeld. Sehr vielversprechend ist auch, dass mehr als die Hälfte aller steirischen Unternehmen angibt, in Zukunft Generative KI-Systeme einsetzen zu wollen.