Das Gefahren- und Notmanövertraining
Beim Intensiv Training PKW werden Gefahren- und Notmanöver trainiert. Es bildet den Einstieg in die Welt der Fahrtechnik und die Grundlage für das aufbauende Dynamik Training. Wassersäulen simulieren die plötzlich auftauchenden Hindernisse. Dabei wird Bremsen und Ausweichen, auf der zufallsgesteuerten Schleuderplatte das Stabilisieren des Fahrzeugs trainiert und auch Unter- oder Übersteuern in Kurven sind Kursinhalte. Aber auch Notbremsen wird trainiert und das will gelernt sein. „Ein trainierter Fahrer kann bei 100 km/h am Trockenen das Fahrzeug nach ca. 35 Metern zum Stillstand bringen, bei Untrainierten sind es teilweise 50 Meter und mehr“, so Andreas Aigner, Leiter der ÖAMTC Fahrtechnik Zentren Kalwang und Lang/Lebring.
Raus aus der Komfortzone
Im aufbauenden Dynamik Training wird die Komfortzone verlassen und die Anforderungen an den Fahrer steigen beträchtlich. Bremsen und Ausweichen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen oder ein Notspurwechsel bei bis zu 80 km/h fordern die Lenker in diesem Training. Im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Lang Lebring werden zusätzlich Gegenmaßnahmen bei aufschwimmenden Reifen bei der Durchfahrt durch‘s zentrumseigene Aquaplaning Becken trainiert und perfektioniert.
Bei beiden Trainings wird die Praxis großgeschrieben und die Theorie auf ein Minimum beschränkt. Die bestens ausgebildeten Instruktoren sind mit den Teilnehmern ständig in Funkkontakt und geben nach jedem Übungsdurchlauf präzises Feedback. Ziel ist es zu zeigen, dass aktives Fahren nicht nur mehr Sicherheit, sondern vor allem auch Spaß beim Fahren bringt.