Jugendliche, die sich für eine Weltmeisterschaft entwickeln, haben enormen Support in ihren Betrieben. Da wird gewaltige Arbeit geleistet und viel Zeit in die Entwicklung investiert“, weiß Angelika Ledineg. „Gleichzeitig bringt so ein junger Mensch, der sich mit internationalen Fachkräften gemessen hat, auch viel Know-how in den Betrieb zurück.“ Der 21-jährige Fliesenleger-Meister Florian Gruber ist das beste Beispiel dafür: „In Zukunft sehe ich mich definitiv weiterhin auf der Baustelle. Ich liebe es, an verschiedenen Orten zu arbeiten und direkt zu sehen, wie meine Arbeit Früchte trägt. Mein Ziel ist es, weiterhin schöne und herausfordernde Projekte zu realisieren, bei denen ich mein Können und meine Kreativität voll einbringen kann“, sagt der gerade „vergoldete“ Mitarbeiter der Wieser Handwerk GmbH in Gröbming.
„Mach was aus deinem Talent. Mach was, was dir Spaß macht!“ – Angelika Ledineg kann es nicht oft genug sagen: „Ein guter Lehrling, einer mit Potenzial, ist immer der, der seinen Beruf findet. Der da gefördert wird, wo er sich hineinsteigern will.“
Wo aber liegt mein Talent? „Viele wissen das noch nicht und da empfehle ich z. B. das TalentCenter der Wirtschaftskammer Steiermark“, so Ledineg. Auch das „Skills Activity“-Projekt, bei dem man in die „Welt der Materialien und Elemente“ eintauchen kann, liegt ihr am Herzen (auch bei der BuK.li): „Es ist extrem überraschend, wie viel Zeit sich die Jugend zum Ausprobieren nimmt. Man darf sie niemals unterschätzen.“
Sieben Mal Edelmetall: Das schönste Beispiel dafür haben wir gerade vom 10. bis 15. September in Lyon gesehen: Das „Team Austria“ holte drei Mal Gold, ein Mal Silber, drei Mal Bronze und 22 Leistungsdiplome. Das ist der sechste Platz weltweit (hinter China, Korea, Schweiz, Frankreich und Japan).