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Steirer des Tages

An die Spitze gebaggert

Dem gebürtigen Grazer Moritz Bernd Pristauz-Telsnigg (20) gelang beim Beachvolleyball-Turnier in Klagenfurt der internationale Durchbruch.

Moritz Pristauz-Telsnigg (links) mit Beach-Partner Martin Ermacora
Moritz Pristauz-Telsnigg (links) mit Beach-Partner Martin Ermacora © Gepa
 

In Österreichs heißester Sandkiste – beim Beachvolleyball-Major-Series-Turnier in Klagenfurt – an den Start gehen zu dürfen, dabei die brasilianische Legende Ricardo zu fordern und sich in die Herzen der Beach-Fans zu spielen: Für Moritz Pristauz-Telsnigg aus Graz ist letzte Woche ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. „Es war die schönste Woche meines Lebens. Es hat richtig viel Spaß gemacht“, schwärmt der 20-Jährige.

Das sportliche Talent wurde dem Grazer in die Wiege gelegt: Opa Bernd war Volleyball-Trainer, auch die Eltern Willibald und Gunda spielten aktiv Volleyball. „Zuerst bin ich im Kinderwagen in der Halle gelegen, mit sechs Jahren habe ich dann selbst zu spielen begonnen“, erinnert sich Pristauz-Telsnigg.

Seine Volleyball-Karriere begann beim UVC Graz, im Winter 2014/2015 hat sich der 20-Jährige für den Beachvolleyball-Sport entschieden. „Ich reise um die Welt und spiele an den schönsten Stränden. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.“

Von Graz nach Wien

Mit dem Tiroler Martin Ermacora wurde auch gleich ein passender Partner gefunden: „Das erste gemeinsame nationale Turnier haben wir gleich gewonnen.“ Pristauz-Telsnigg ist nach Wien – in die Nähe des Trainingsstützpunktes – übersiedelt. In seiner Freizeit spielt der Grazer Tennis, trifft Freunde und verbringt Zeit mit Freundin Anna. Im Herbst hat er mit dem BWL-Studium an der WU Wien begonnen.

Grund zu jubeln: Platz 17 in Klagenfurt. Das Ziel: die Olympischen Spiele 2020 in Tokio
Grund zu jubeln: Platz 17 in Klagenfurt. Das Ziel: die Olympischen Spiele 2020 in Tokio Foto © Gepa

Nach der Silbermedaille bei der U18-EM 2013 und dem fünften Platz bei der U19-WM 2014 war Platz 17 in Klagenfurt nun sein größter Erfolg. Pristauz-Telsnigg/Ermacora wurden – gemeinsam mit den Kärntnern Alexander Huber/Robin Seidl – beste Österreicher. In der Turnier-Statistik scheint der Grazer als bester österreichischer Scorer, Angreifer und Servierer auf. Für Pristauz-Telsnigg gibt es eine kurze Verschnaufpause, bevor es zu den nächsten Turnieren geht. Das Ziel? „Ich will mit Martin zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Darauf arbeiten wir hin."

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