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Krisenmanagement Bevölkerung verteilt gute Noten für die Regierung

90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben laut Umfrage einen positiven Eindruck. Auch der TV-Konsum ist stark gestiegen.

MINISTERRAT: KOGLER / KURZ / BLUeMEL
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Das Krisenmanagement der Regierung bekommt von der Bevölkerung trotz der rigorosen Einschränkungen eine gute Bewertung: 90 Prozent der vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult interviewten Personen antworteten auf die Frage, ob uns die Regierung bisher gut durch die Corona-Krise geleitet hat, mit Ja (47 Prozent) oder eher Ja (43 Prozent).

"Dieser hohe Wert überrascht wenig, wenn man die Regierungsteams anderer Länder beobachtet, die deutlich weniger koordiniert und entschlossen auftreten", meinte Akonsult-Geschäftsführerin Kristin Allwinger. Lediglich acht Prozent der 500 Befragten entschieden sich für "weniger gut", zwei Prozent sind gar nicht mit Kurz, Kogler & Co. zufrieden.

Wie sich die Österreicher beschäftigen

Doch wie sieht der Alltag der Österreicherinnen und Österreicher derzeit aus? 58 Prozent vertrauen laut Akonsult auf den guten, alten Fernseher, 45 Prozent vertreiben sich die Zeit mit Lesen, 26 Prozent machen nach eigenen Angaben "Homeoffice", ein gutes Fünftel spielt Gesellschafts- oder Computerspiele. Ansonsten wird viel telefoniert (20 Prozent), gekocht (22 Prozent) und fast ebenso viele bringen mit kleinen Handwerksarbeiten die eigenen vier Wände in Schuss.

Unbeliebt ist auch in Zeiten der Krise Aufräumen und Putzen mit neun Prozent, aber auch Sport (sieben Prozent) ist nur ein Minderheitenprogramm. Lediglich vier Prozent arbeiten weiterhin normal weiter.

"Sehr hohes Informationsbedürfnis"

17 Prozent glauben, über die Symptome einer Coronavirus-Erkrankung gut informiert zu sein, 69 Prozent, sie wüssten eher gut Bescheid. Elf Prozent sagen eher weniger gut. "Diese Zahlen sind nicht verwunderlich, da aufgrund der derzeitigen brisanten Situation, das Informationsbedürfnis sehr hoch ist", erklärte die Akonsult-Geschäftsführerin. Informationen über die Erkrankung würden als lebensrettend empfunden, daher bestünde der Wunsch nach noch mehr Aufklärung.

Fast sechs von zehn Befragten sind sich jedoch unsicher, ob sie Fake News über das Coronavirus von seriösen unterscheiden können. Vielleicht vertrauen deshalb die meisten auf klassische Medien, konsumieren aber parallel: TV und Radio werden von 75 Prozent genutzt, gefolgt von Zeitungen (inklusive Onlineausgaben) mit 61 Prozent Nennungen. Fast ebenso viele suchen im Internet nach Wissenswertem. Facebook, Twitter und Instagram sind mit zusammen 13 Prozent ein Minderheitenprogramm. Sieben Prozent tauschen sich mit Familie und Freunden vor allem per Telefon aus.

Gesteigerter TV-Konsum

Wer mehr Zeit zu Hause verbringt, dreht offenbar häufiger den Fernseher auf (65 Prozent). Von jenen, die ihren TV-Konsum gesteigert haben, verbringen 52 Prozent dreieinhalb bis vier zusätzliche Stunden vor der Glotze. Für ein Fünftel sind es sogar 4,5 Stunden mehr und für ebenso viele immerhin zweieinhalb bis drei Stunden.

Die geschlossenen Geschäfte haben bisher offenbar noch nicht zu einem Internet-Kaufrausch geführt. Nur zwei Prozent wollen auf jeden Fall auf Online-Shops ausweichen, 29 Prozent können sich das möglicherweise vorstellen. "Appelle, sich solidarisch mit der heimischen Wirtschaft zu zeigen, könnten derzeit das Gebot der Stunde zu sein", betonte Allwinger.

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Danke für Ihr Verständnis.

gerhardkitzer
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Denke solche Umfragen sind entbehrlich.

Wie soll denn der kleine Mann beurteilen können ob die Maßnahmen richtig, falsch, zu früh oder zu spät gesetzt wurden. Es fehlt nur noch die Frage: wen würden sie am Sonntag wählen.

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Civium
1
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Am Sonntag würde keiner zur

Wahl gehen!!

Wahlbeteiligung null.

Die Bevölkerung ist gscheit genug um das zu beurteilen.

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Civium
2
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Man muss nur die

ausländischen Zeitungen lesen und dann wird man die Unterschiede feststellen!!
Österreich macht seine Maßnahmen in meinen Augen bestens, was ich als Laie beurteilen kann.
Ich denke man muss Zeugnisse aufstellen, an unsere Fachleute Wissenschaftler usw und natürlich der Regierung.
Jede Regierung besteht aus vielen Kräften, wie es in einer Demokratie üblich ist!!
Halten wir uns an die Maßnahmen, dann werden auch wir am Ende des Tages ein gutes Zeugnis erhalten!!

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gerhardkitzer
2
1
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Civium

Bin ganz ihrer Meinung dass in erster Linie wichtig ist, die von Fachleuten vorgeschlagenen und von der Regierung angeordneten Maßnahmen einzuhalten.
Ganz einverstanden bin ich nicht in Bezug auf die ausländischen Medien. Da hagelt es teilweise gewaltige Kritik. Meines Wissens sind Hotspots wie jene in Tirol in Europa einzigartig.

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Civium
0
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Lesen sie den Corriere della Serra!!

Dann werden sie andere Hotspots sehen, Tirol ist angrenzende Region mit Südtirol an die lombardische Region Sondrio.
Zwischen diesen Regionen besteht ein Austausch, hier hätte man früher reagieren sollen.
Genauso könnte man sagen, Europa hätte früher reagieren sollen und die Verbindung mit China unterbrechen sollen.

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gerhardkitzer
4
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Civium

Ja o.k. Nur waren die Italiener die ersten die es getroffen hat. Wir haben da 2 Wochen Zeit gehabt zu reagieren. Wenn ich richtig informiert bin hat Ischgl mit Italien nichts zu tun. Meine postings sollen keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass bei uns schlecht gearbeitet wird. Nur permanente Kurz und Co. Lobeshymnen sind zum jetzigen Zeitpunkt für mich nicht angebracht. Das ist meine Meinung !

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Civium
0
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Es ist nicht Kurz und Co, es ist

eine Kombination von Wissenschaft , Sicherheit und im Amt befindest Politik.
Man darf aber auch nicht vergessen bisher tragen alle Fraktionen die Maßnahmen mit und das ist gut so!!

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UHBP
3
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Die Noten gibt es, wie in der Schule auch, erst am Ende

Wir stehen erst am Anfang und ein Mitarbeitsplus muss noch keine gute Gesamtnote bedeuten.
Ob das Handeln der Regierung Sehr Gut, oder doch eher nur Genügend war, wird man wohl erst am Ende der Krise beurteilen können.
Ob anderes Handeln uns weniger oder mehr Infektionen/Tode gebracht hätte, ob anderes Handeln uns weniger oder mehr Milliarden gekostet hätte, wird sich am Ende zeigen.
Derzeit scheint die Regierung sehr bemüht, und selbst die Tiroler Landesregierung hat, zumindest teilweise, eingesehen, dass in den Tourismusgebieten die Euros ein bisschen geblendet haben und man deshalb den Virus nicht gesehen hat bzw. nicht sehen wollte.
Bleibt gesund!

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Himmelschimmel
4
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2 Prozent sind mit der Regierung nicht zufrieden

Wenn man sich die Postings hier in der Kleinen so ansieht - und analysiert -, dann sind's doch eher 70 bis 80 Prozent. Oder drängen sich da die ewigen Besserwisser, Nörgler und Frustis vor? Einfluss auf andere Meinungen haben sie aber defacto überhaupt nicht (sonst gäb's ja nur grüne Daumen, nicht?). Daher: Es ist, wie es ist. Und es ist gut so.

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schteirischprovessa
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Ich lese sowohl Postings in der Kleinen wie auch in der Krone.

Wenn man jene in der Kleinen anschaut, glaubt man, die Bevölkerung besteht aus 70 bis 80% linken Regierungsgegnern
Bei der Krone ist es anders, da sind zwar auch gut 80% gegen die Regierung, aber es sind FPÖ-Anhänger.
Probier mal, einen FPÖ oder Kickl-kritischen Kommentar in beiden Zeitungen zu posten, dann wirst die Bestätigung haben. (habe es schon ausprobiert)

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