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HintergrundDie Ablöse eines Administrators hat es so noch nie gegeben

Ablöse von Diözesanadministrator ist kirchengeschichtlich einmaliger Vorgang. Engelbert Guggenberger hätte in Kürze mehr Kompetenzen gehabt.

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Die Tage von Engelbert Guggenberger als Diözesanadministrator scheinen gezählt
Die Tage von Engelbert Guggenberger als Diözesanadministrator scheinen gezählt © Diözese Gurk/Gert Eggenberger
 

Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger wurde von einem von Rom eingesetzten Apostolischen Administrator abgelöst. Die Wahl ist dabei auf den gebürtigen Linzer Militärbischof Werner Freistetter gefallen.

Kommentare (50)

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Griess
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9
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St. Pölten besser als Gurk ?

Zur Aussage von Nuntius Quintanas, die Versetzung von Bischof Schwarz nach St. Pölten sei eine Beförderung, denn diese Diözese sei bedeutender, meine ich, dass die Diözese St. Pölten ein Abstellgleis für Problembischöfe darstellt. Es gibt dort zahlreiche Klöster, deren Äbte das nötige Rückgrat haben, um die Gläubigen vor bischöflichen Missgriffen zu schützen. Daher sind dort auch die Austrittszahlen nicht besonders hoch.

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Helgaoma
1
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Schade!

Das, denke ich, ist wohl ein großes Eigentor! Hat man mit Papst Franziskus neue Hoffnung geschöpft, den hängengebliebenen Karren aus dem Schlamm ziehen zu können und neue Hoffnung zu schöpfen........kopfschüttel!

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wjs13
1
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Wo ist mein Posting?

Konkordat und Kirchensteuer dürfen bei euch wohl nicht infrage gestellt werden

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ulrichsberg2
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Nicht wundern.

Die KLZ ist doch Kirchen-Abhängig orientiert.

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mrbeem02
1
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ANFANGEN MIT EINEM KIRCHENSTEUERSTREIK

Wenn man die Kirchensteuer nicht bezahlt, dann kommt die Exekution, das ist nicht so gut. ABER, man könnte jeden Tag Euro 0,50 auf das Kirchensteuerkonto überweisen, damit ist dem Gesetz genüge getan. ABER die Administration bricht zusammen, wenn dies genügend Leute tun. Natürlich nur mit Namen, und nicht mit der automatisch ablesbaren Ziffernfolge. Da wir Kärntner Katholiken mit unserem, noch im Amt befindlichen Administrator sehr zufrieden sind, könnte dies ein Zeichen sein, wie sehr wir alle die römischen Bruderschaftseingriffe ablehnen, und damit auch den neuen (vielleicht) unschuldigen Administrator, den ja kein Mensch braucht. Es läuft ja alles bestens, und sehr offen, mit der derzeitigen Führung.
Der Kirchenaustritt bleibt ja noch immer, wenn man genau weiß, wie die Schwarz-Freunderlpartie in Rom agieren wird.
MORGEN gleich anfangen mit dem Steuerstreik!

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saag
1
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Kirchenaustritte

Das wird den Kirchenoberen noch auf den Kopf fallen.

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GordonKelz
0
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WIE ES DEM AUFRICHTIGEN....

...Kirchenmann Guggenberger dabei geht, für die Verfehlungen von Schwarz so gedemütigt zu werden , scheint den Verantwortlichen in Rom völlig nebensächlich....eine Marionette,
mehr nicht ! Und das soll Kirche sein?
Gordon Kelz

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47er
0
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selbst der jetzige Papst fühlt sich anscheinend in dem römischen Sündenpfuhl nicht wohl.

Vereinzelt hört man, dass er sich lieber abseits dieser lebendigen Heiligen aufhält und mit dem normalen Volk seine Gottesdienste feiert. Was sich der Klerus in Rom und seine Aussenbelegschaft in den fast 2 Jahrtausenden schon geleistet haben, ist vieles für das Kirchenvolk nicht erklärbar. Für mich sind Glaube und Kirche fast 2 gegenpolige Auffassungen.

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edi99
1
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Die Kirchenhierarchie schaute bei Missständen unter Bischof Schwarz jahrzehntelang feige weg, wie die drei Affen.

Sizilianische Omerta war und ist meist die Devise. Nur nichts bewegen, wie beim Mikado.

Dann Paukenschläge: Bischof Schwarz wurde nach St. Pölten versetzt, später Erzbischof Lackner zur Visitation nach Kärnten entsendet, um die Administration Guggenberger (!) zu prüfen, statt zu Bischof Schwarz.

Der neue Nuntius spricht nun von "Beförderung" für Bischof Schwarz nach St. Pölten, und die neue Kärntner Transparenz unter Engelbert Guggenberger wird bestraft - verkehrte Welt.

Jesuanische Geschwisterlichkeit? Fehlanzeige! Entscheidend ist, wer welche Seilschaften hinter sich weiß. 1995 gab es 500.000 Unterschriften für die basisdemokratische Initiative "Wir sind Kirche". Was hält die Amtskirche 2019 davon? Genau nichts. Das Weltbild entspricht immer noch dem alten Kirchenlied: Hier liegt vor Deiner Majestät im Staub die Christenschar.

Die Kirchenaustritte häufen sich - egal, man ist völlig schmerzbefreit in jenen elysischen Sphären, Roma locuta - causa finita.

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Apulio
1
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Unverständlich

dass die Kirche keine Rücksicht auf ihre Gläubigen nimmt.

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ulrichsberg2
5
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Wäre ich nicht schon aus Bischofs-Gründen von der r.k. Kirche ausgetreten, so wäre ich zumindest heute aus der Kirche ausgetreten

Eine Missachtung des Kirchevolkes sondersgleichen.
Könnte ich bei Ende des Vatikan-Einflusses wieder Mitglied dieser Kirchengemeinschaft werden ? ? ?.
Die innerkirchliche Ausrichtung und die eventuelle Bereitschaft, den Übergangsbischof Guggenberger nicht vor die Tür zu setzen und stattdessen im Amt zu bestätigen, dass könnte Positives bewirken.

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wjs13
0
7
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Argument genug

das Konkordat zu kündigen und damit das Recht auf Steuereintreibung zu eliminieren.

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angela67
7
36
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Wäre die Kirche nicht mein Arbeitgeber...

… würde ich jetzt auf der Stelle austreten.
Aber diesen Gefallen tu ich ihnen nicht!

Die Arbeit für Menschen IN DER KIRCHE macht Sinn und erfüllt.

Ich bin fassungslos, welche Leute da im Vatikan über uns Katholiken entscheiden!
Einfach zum Abgewöhnen...!

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gorisoft
1
25
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angela, Kirchenaustritt

Kann ich nachvollziehen, ich werde das jetzt tun. Es geht mir nicht um den Kirchenbeitrag, sondern wie in Rom mit unserer Kärntner Kirche umgegangen wird. Ich schätze Guggenberger, gerade letzte Woche beim Begräbnis von Don Carlo, hat er Worte gesagt die mich tief berührt haben. Wenn jetzt Leute hier kritisieren, das er bei der Verabschiedung von Bischof Schwarz, klare Worte der Kritik hätte vorbringen sollen, dann sage ich, Schwarz hatte sicher auch gute Ansätze und vieles richtig gemacht. Für mich ist jetzt das Fass voll, ich bin Katholik aber diese Kirche ist nicht mehr mein Verein.

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crawler
3
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Mit Diplomatie

erreicht man oft mehr als mit Sturheit. Jedenfalls hat der Gang zur Presse anscheinend das Gegenteil von dem erwirkt was die Propenenten eigentlich wollten.
Gut die Presse kann skandalieren, Empörung erwirken und Betroffene in ein gutes oder schlechte Licht stellen, wirklich helfen aber hat sie aber in solchen Dingen noch nie können. Das müssen die Betroffenen immer noch selber unter sich ausmachen. Vor allem aber ist wichtig aktuell zu kritisieren. Nicht hinten nach wenn der Betroffene nicht mehr in seiner Funktion tätig ist und man ihn auch noch mit ehrenden Worten verabschiedet hat.

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joschi41
7
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Firma

Jeder weiß, die r.k.Kirche ist nicht irgend ein Arbeitgeber, vielmehr weiß jeder der dort anheuert, das er sich in Gottes Hand begibt. Schwarz hat es vorgezeigt: Ein Bischof kann schalten und walten und hat immer das letzte Wort. Wenn er ob seines Tuns auffällig wird, deckt ihn Rom bis zur Unkenntlichkeit.

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crawler
5
6
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Jeder der dort anheuert...

In die Hand Gottes begibt man sich nicht wegen der Kirche, sondern wegen des Glaubens an Gott. Gut. Die Kirche (der Pfarrer) hat getauft und und einen so in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen. Der Glauben selbst aber passiert nicht per se, den muss man sich selbst erarbeiten. Die Kirche hilft einem eben dabei.
Es ist wie beim Bergsteigen. Wenn ich die Kunst des Kletterns oder Schibergsteigens erlernen will, nehme ich die Hilfe des Alpenverein in Anspruch und lass mir in entsprechenden Kursen helfen. Wenn mir dabei ein Bergführer nicht passt, trete ich deshalb nicht vom Alpenverein aus sondern suche mir einen Anderen. Natürlich kann man auch ohne Alpenverein alles lernen. Aber die persönlichen Vorteile überwiegen meistens doch und in einer so großen Gemeinschaft. Wenn ich nur auf einzelne Personen reflektiere übersehe ich meistens das Ganze.

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duerni
3
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Jeder Mensch hat einen Glauben, denn wenn ......

..... er aus einer Situation keinen Ausweg sieht, sucht er nach Hilfe. Die bekommt er auch oft - ohne dass er weiß woher. Zufall oder höhere Macht? So entstanden "Religionen".
Ich glaube an etwas, dass ich nicht begreifen kann, dass mir aber schon oft geholfen hat - könnte man "Glauben" nennen.
Ich kann mit dieser Einstellung gut leben - und brauche dazu keine "selbsternannten Vermittler" von Glauben.

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Kunierer
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In der Kirche geht es zu wie bei der Politik

Freunderlwirtschaft pur!

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moser.otmar
43
4
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Schwarz war die Antwort auf die Kinderschänder Afärre in Kärnten!

Schwarz war die Antwort auf die Kinderschänder Affäre Roms in Kärnten! Schon wieder vergessen? Wollt ihr wieder solche Skandale? Wie viel Gras ist schon gewachsen? Er machte seine Arbeit gut und richtig! Vielleicht zu richtig für diese 2. Lataran Verbrecher?

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Viertelputzer
7
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Nuntius wer?

Der Nuntius (päpstlicher Botschafter), ein völlig Ahnungsloser, wie man seinem überflüssigem Statement entnehmen konnte, will unseren Diözesanadministrator ablösen? Da muss man sich als Christ fragen, was g l a u b t der eigentlich?

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joschi41
2
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Personal

Zum wiederholten Male wird unser Land mit einem Nuntius bestraft, der nur Unruhe und Unverständnis verursacht und dazu Äußerungen tut, die nichts Gutes erwarten lassen. Nicht genug, dass die Diözesen von seinen Vorgängern mit Hirten wie Krenn, Eder und dem Vorgänger von Schönborn beglückt worden sind.

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JL55
9
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Unfassbar,

dass der Mann, der größeren Schaden von der Diözese Gurk abwenden wollte, nun dafür mit Konsequenzen zu rechnen hat...! Wohin steuert der Vatikan das katholische Schiff? Dieses autoritäre Procedere ist mehr als nur antiquiert- es ist einfach ungerecht ...! Ich versteh's, wenn die Gläubigen dieser Glaubensgemeinschaft den Rücken kehren wird!

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Guccighost
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ich glaube der Papst

hat keine Ahnung was um ihn passiert

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permanentmarker
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das ist für mich der endgültige Auslöser

zu meiner großen Erleichterung bin ich evangelisch.
Nun wäre mit dieser Aktion der absolute Zeitpunkt gekommen, falls ich katholisch wäre - dieser fragwürdigen Organisation endgültig tschüß zu sagen.

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silviab
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Schriftlich angekündigt habe ich es schon

- wenn jetzt "Don Angelo" abgezogen und die Fakten endgültig unter den Tisch gekehrt werden, dann bin ich aus diesem verlogenen Verein weg. Die Kirche ist mir eh lieber, wenn kein Pfarrer anwesend ist, Begräbnisfeierlichkeiten gehen auch ohne - sehe keinen Grund mehr, die katholische Kirche, in der sehr viele Vertreter Wasser predigen und Champagner trinken (ehem. Bischof Limburg war auch so einer) bzw. nicht wenige ihre Macht abartig (Kindermissbrauch) ausüben, zu unterstützen. Brauche die Geistlichkeit nicht für meinen Glauben! Da nützt leider nichts, dass Papst Franziskus sehr gute Ansätze zu einer Reformzeigt, sein Gefolge aber die eigenen Süppchen kocht und nicht mitgeht.

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