Sie kommen dorthin wo andere zu Hause sind: Die Mobilen Dienste von Jugend am Werk. Für Menschen mit Behinderung sind sie eine verlässliche Unterstützung auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit und Teilhabe sowie eine willkommene Abwechslung im Alltag.
Für die Mitarbeitenden bieten sie eine vielfältige, spannende Tätigkeit, bei der neben fachlicher Kompetenz viel Kreativität und Eigenverantwortung gefragt ist, die sich jedoch immer lohnt, weil sie menschlich bereichert.
Individuelle Angebote
„Bei uns gibt es keine Angebote von der Stange“, erläutert Elke Lindner, Leiterin der Mobilen Dienste von Jugend am Werk in Hartberg-Fürstenfeld. „Ob Familienentlastung, Freizeitassistenz, Frühförderung oder Wohnassistenz, wir orientieren uns immer an den Wünschen der Kundinnen und Kunden und erarbeiten für sie individuelle, passgenaue Angebote.“ An der Begleitung von Jugend am Werk schätzen die Menschen aus dem Bezirk ganz besonders, dass die Mitarbeitenden Zeit haben und sich bewusst Zeit für ihre Anliegen nehmen, weiß Lindner von vielen positiven Rückmeldungen.
Der Familienentlastungsdienst etwa bietet Familien verschiedene Formen der Unterstützung und Entlastung bei der Betreuung von Angehörigen mit Behinderung. Dabei werden stundenweise Alltagsaufgaben wie Körperpflege, Essenszubereitung und -einnahme übernommen, die Bewegungsfähigkeit gefördert und bei der Alltagsgestaltung unterstützt. „Insbesondere für Kinder und Jugendliche bedeutet der Familienentlastungsdienst auch Spiel und Spaß“, so Lindner, „denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind pädagogisch hervorragend ausgebildet und überraschen immer wieder mit neuen Ideen und wertvollen Anregungen für die Familien.“
Selbstständigkeit und Selbstbestimmung
Mit der Wohnassistenz wiederum werden Menschen mit Behinderung dabei begleitet, möglichst selbstständig und selbstbestimmt zu wohnen. Dazu zählt auch die praktische Vermittlung von Wissen wie sich ein Einkauf gut planen, das Geld einteilen und die Wohnung sauber halten lässt, oder welche Freizeitaktivitäten es in der Nähe gibt und wie Freunde gefunden werden können.
Es sei jedes Mal wieder schön zu sehen, wie viel Freude die Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Arbeit versprühen und wie viel Kreativität und Engagement sie an den Tag legen, um den Menschen, die sie begleiten, das zu ermöglichen, was sie im Leben erfahren wollen, erzählt Lindner. Ob das nun der Kirchenchor war, der für jemand, der gerne singt, gefunden wurde oder der Sportverein, der für einen Sportbegeisterten aufgetan wurde, oder der Führerschein oder die Lehrabschlussprüfung, für die der Weg bereitet wurde. „Da der Bedarf groß ist, suchen wir immer Mitarbeitende, die so wir, dafür brennen, gute soziale Arbeit zu leisten“, so Lindner.
Alle derzeit offenen Stellen gibt es auf www.jaw.or.at.
Über Jugend am Werk
Jugend am Werk Steiermark zählt mit rund 1.300 Beschäftigten an über 140 Einrichtungen und Standorten zu den führenden Anbietern sozialer Dienstleistungen in der Steiermark. Ziel, der in der gesamten Steiermark verteilten Standorte, ist es, die Lebenswelten der Menschen in ihrer direkten Umgebung zu verbessern und sie mit entsprechenden Angeboten und Leistungen vor allem in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen. Das Portfolio ist so vielfältig wie die Herausforderungen, die das Leben bietet. Es richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Unterstützungsbedarf in beruflichen, sozialen und persönlichen Lebensfragen. www.jaw.or.at