Abgehackte Hände als ägyptische Kriegstrophäe identifiziert
Österreichische Archäologen stießen 2011 bei Ausgrabungen in der ehemaligen Hyksos-Hauptstadt Avaris im östlichen Nildelta in Ägypten auf zwölf abgetrennte Hände im Vorhof eines Thronsaals. Anthropologen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) untersuchten nun diese Gliedmaßen. Wie sie im Fachjournal "Scientific Reports" berichten, handelt es sich dabei um Kriegstrophäen, die den Feinden abgehackt, dem Pharao übergeben, mit Gold entlohnt und dann bestattet wurden.
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