Die traditionsreiche Almwirtschaft garantiert eine attraktive Kulturlandschaft
Die traditionsreiche Almwirtschaft garantiert eine attraktive Kulturlandschaft © AMA

Seit mehr als tausend Jahren sind Almprodukte Nachweis für gelebte Nachhaltigkeit. Die Landwirtschaft auf der Alm folgt dem Rhythmus der Natur. Die Natur bietet an: Jahreszeiten, Wiesen, Wasser, Luft und Sonne – und wir Menschen schaffen es, Kraft unseres Wissens und unseres Könnens, aus dem Angebot der Natur natürliche Produkte zu erarbeiten.
Almwirtschaft ist gleichzeitig tief in Traditionen verwurzelt, um nicht zu sagen, sie ist die Tradition, und sie kann als Modell für zukünftige landwirtschaftliche Entwicklungen gesehen werden. Almwirtschaft schützt Natur und Umwelt. Sie bewahrt einzigartige Kulturlandschaften, die nicht zuletzt für Erholungssuchende von großer Bedeutung sind. Sei es für Wanderer im Sommer oder für Skifahrer im Winter. Denn nicht selten sind die Almen des Sommers die Skipisten des Winters und die im Sommer Senner sind, arbeiten den Winter über im Bereich des Skisports oder als Masseur in einem der wunderschönen Hotels.

Noch prägend

Butter, Milch und Käse von der Alm schmecken besonders aromatisch
Butter, Milch und Käse von der Alm schmecken besonders aromatisch © AMA

AMA-Kontrolle

Jede Milchkuh hat schon als Kalb ein wichtiges Merkmal erhalten, mit dem sie ein Leben lang identifiziert werden kann. Die Ohrmarke. Neu geborene Kälber müssen mit einer elektronischen Ohrmarke am linken Ohr und einer konventionellen am rechten Ohr gekennzeichnet werden. Eine neunstellige Nummer auf den Ohrmarken ist persönliche ID-Card und Datenbank-Kennnummer jeder Kuh. Alle relevanten Ereignisse im Leben eines Tieres werden automatisch erfasst. Zum Beispiel wird der Verkauf eines Tieres über eAMA, das Internetserviceportal der AMA, elektronisch in einer Datenbank gespeichert. Für jedes Rind wird gleichzeitig ein Tierpass, also eine Art Personalausweis, bei der AMA geführt. In diesem scheinen die Daten auf, die an die Rinderdatenbank gemeldet wurden. Also etwa, dass das Kuhkalb vom letzten Jahr, heuer eine Milchkuh geworden ist.
Lebt diese Milchkuh und alle weiteren Kühe ihrer Herde auf einem der AMA-Gütesiegel-Bauernhöfe – es gibt rund 26.000 davon in Österreich – dann muss die Milch den zahlreichen Vorgaben der AMA-Richtlinien entsprechen. Die gesamte Kette, von der Rohmilch der Kuh bis zur Milch im Kühlregal, ist genauestens dokumentiert und kontrolliert. Das gilt für alle Milchprodukte.

Alle Infos: www.amainfo.at