Warum hast du dich für deinen Fachbereich an der BULME entschieden?
Mein Interesse am Tüfteln & Schrauben zeigte sich insofern früh, als ich mit fünf Jahren im Kindergarten das Fahrradfahren erlernte und mir zuhause direkt den Werkzeugkasten schnappte, um selbstständig meine Stützräder abzumontieren. Oder: Ich reparierte bereits am Anfang meiner Volksschulzeit zuhause defekt Gewordenes: z. B. hängende Türklinken, Kachelofenscharniere und baute Möbel für Erwachsene zusammen. Mein Interesse für Derartiges ist also quasi schon von klein auf vorhanden.

Warum würdest du die BULME jemandem empfehlen, der/die vor einem Schulwechsel steht?
Dank ihrer breit gefächerten Ausbildungsmöglichkeiten ist die ­BULME ideal für jeden, der ein technisches Interesse zeigt. Theorie wird im normalen Unterricht gelehrt und an den Werkstätten-Tagen wendet man sie dann praktisch an. Diese Art Unterricht ist besonders interessant, da wir auch Dinge lernen, die im alltäglichen Leben hilfreich sein können. Egal ob das jetzt simples Reifenwechseln ist oder wie Steckdosen bzw. Lichtschalter richtig verkabelt werden und was getan werden muss, um die Sicherheit bei diesen Arbeiten garantieren zu können. Im Generellen lernt man, technische Probleme einfach und logisch zu lösen.

Wie wird es bei dir nach der Matura weitergehen?
Durch die jährlichen BULME-Informationstage, bei denen sich Firmen und Universitäten nicht nur präsentieren, sondern uns Schülern auch viele Fragen beantworten, habe ich den für mich interessantesten Studienzweig gefunden, nämlich ­Rohstoffingenieurwesen an der Montanuni in Leoben.

Hast du einen Traumjob, den du anpeilst – und warum?
Ein „Traumberuf“ schwebt mir noch nicht vor, aber wer erst einmal seine Maschinenbau-­Fahrzeugtechnik-Matura an der BULME schafft, dem stehen vielerlei Türen offen. Ich kann also noch in Ruhe sondieren.