Die richtige Wahl des Materials für die Terrassendielen hängt im Wesentlichen von zwei Fragen ab: Wie stark wird die Terrasse genutzt werden? Und: Welchen Witterungseinflüssen wird sie ausgesetzt sein? Grundsätzlich kann man sagen: Je stärker die Beanspruchung und je mehr Feuchtigkeit (Regen) und anderen Witterungseinflüssen eine Terrasse ausgesetzt ist, desto mehr spricht für die Variante Holz-Kunststoff (WPC). Vor allem punkto Lebensdauer.

Holzdielen. Die Naturvariante aus Holz punktet mit ihrer natürlichen Optik, einer guten mechanischen Festigkeit und einer Oberfläche, die selbst bei sommerlich heißen Temperaturen barfuß begehbar ist. Geeignete Holzarten gibt es einige: Kiefern-, Eichen- und teilweise auch das Lärchenholz stammt von heimischen Bäumen und muss nicht extra importiert werden.Vor allem die Lärche besitzt einen hohen Harzanteil und ist so besser gegen Pilze und Schädlinge gewappnet als andere Hölzer. Das Holz der Douglasie, ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wird auch hierzulande angebaut und zählt zu den resistentesten gegen Witterung, Pilz- und Schädlingsbefall. Als das beste Holz für diesen Zweck gilt aber Bangkirai, ein Hartholz aus Südostasien. Doch sollte man dabei genau darauf achten, ob es tatsächlich aus einem nachhaltigen Anbau stammt.

WPC-Dielen. Dieses Material (Wood- Plastic-Composite) ist ein Holz-
Kunststoff-Gemisch. Es besteht aus Holzfasern oder -mehl und einer Kunststoffmatrix aus Polypropylen. Häufig werden auch Additive beigemischt, die die Witterungs-, UV-, Biozide- und Schädlingsbeständigkeit verbessern. Man unterscheidet: Massive WPC-Dielen und WPC-Dielen mit Hohlkammerprofil. Erstere besitzen eine bessere Haltbarkeit, behalten ihre ursprüngliche Form länger und sind dementsprechend teurer. Sie sind aber schwerer und nicht so leicht zu verarbeiten.