Zugegeben: auf den ersten Blick schaut es doch etwas eigenartig aus, wenn ­Erwachsene auf allen Vieren auf dem Boden herumkrabbeln. Und das dazu auch noch freiwillig und nicht etwa unter Alkoholeinfluss. Nichtsdestotrotz: in den USA ist Crawling bereits der beliebteste Trend im Fitness-Bereich. Crawling heißt auf Deutsch „Krabbeln“ und verbessert nicht nur die Haltung, sondern ist auch ein perfektes Ganzkörper-Workout und lässt die Pfunde nur so purzeln.

Doch wie genau funktioniert es? Ab dem siebten Monat fangen Babys an zu krabbeln. Dabei stützen sie ihren Oberkörper auf Armen und Knien ab, wippen von vorne nach hinten und zurück – und beginnen dann auf allen Vieren die Wohnung unsicher zu machen. Im Grund funktioniert Crawling genauso.

Auf einer langen Matte oder einfach in der Wiese positionieren sich Sportbegeisterte auf allen Vieren und krabbeln langsam nach vorne. Dabei halten sie zum Beispiel nach jedem Schritt kurz an und verlagern ihr Gewicht so auf die Zehenspitzen, dass sie ihre Knie drei bis vier Zentimeter vom Boden wegdrücken können. Diese Position halten sie für einen kurzen Moment und krabbeln dann weiter. Die Gelenke werden stabilisiert, Balance und Beweglichkeit werden verbessert.

Die 3-dimensionale Ganzkörperbewegung wirkt sich nicht  nur auf den Körper, sondern auch auf das Gehirn positiv aus
Die 3-dimensionale Ganzkörperbewegung wirkt sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das Gehirn positiv aus © StyleLounge GmbH