Als die Familie Münzer 1991 in der Steiermark mit einem LKW und einem Mitarbeiter die Grundlagen für die heutige Münzer Bioindustrie legte, stand die Idee der nachhaltigen Nutzung von Reststoffen im Mittelpunkt. Mit Mut zur Innovation und unternehmerischem Weitblick entwickelte sich daraus ein internationales Unternehmen, das Biokraftstoffe produziert, Reststoffe verwertet und Kreislaufwirtschaft vorantreibt.

Der Schritt über die Grenzen erfolgte 2013 mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Deutschland. Drei Jahre später folgte die Expansion nach Indien, wo Münzer heute 17 Standorte betreibt. 2019 wurde die Tochtergesellschaft in Bangladesch gegründet, und seit 2021 betreibt das Unternehmen auch drei Standorte in Kenia. Auch in Europa wurde das Engagement mit Beteiligungen in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Spanien stetig ausgebaut. Trotz des internationalen Wachstums bleibt Österreich ein Herzstück des Konzerns. Hier hält Münzer nicht nur Beteiligungen, sondern betreibt auch fünf eigene Standorte, die für Produktion, Forschung und Versorgung zentral sind. Heute hat Münzer über 800 Mitarbeiter:innen an mehr als 50 Standorten in Europa, Asien und Afrika. Das Unternehmen ist zu 100 Prozent im Besitz der Familie Münzer, die seit der Gründung die Geschicke des Unternehmens lenkt. Inzwischen hat bereits die dritte Generation ihren Platz im Betrieb gefunden – ein Zeichen für Kontinuität und Stabilität. Der Name Münzer steht seit der Gründung des Unternehmens für nachhaltiges Wirtschaften mit Verantwortung für Umwelt und zukünftige Generationen.