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Corona in der Steiermark584 Steirer positiv getestet, Konsequenzen bei FPÖ nach Coronaparty

Mit Stand Dienstagmittag gab es 584 Covid-19-Fälle im Land. +++ Das LKH Hartberg hat wieder offen +++ Polizei in Graz spielt "Steiamoak" von Gert Steinbäcker +++ Frequenz in steirischen Städten ging laut Bewegungsprofilen um 90 Prozent zurück +++ In einer Woche wurden 17.000 Steirer arbeitslos.

In Graz ging die Bewegungs-Frequenz um 90 Prozent zurück
In Graz ging die Bewegungs-Frequenz um 90 Prozent zurück © Juergen Fuchs
 

Das öffentliche Leben ist in der Steiermark - wie in fast allen Teilen der Welt - wegen des Coronavirus zum Erliegen gekommen. Auch für alle Steirer stellt die aktuelle Lage eine Ausnahmesituation dar. Wir halten Sie heute erneut den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Corona-Party: Landtagsabgeordneter Gerhard Hirschmann war einer der Beteiligten und ist nun von allen Ämtern zurückgetreten.
  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt insgesamt bei 584.
  • In einer Woche wurden 17.000 Steirer arbeitslos
  • In der Steiermark gab es am Dienstag einen achten Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle Österreicher. 378 Anzeigen wegen Verstößen in der Steiermark.
  • LKH Hartberg hat wieder geöffnet
  • Das Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie an Tel. 0800 555 621.
  • Hotline Kriseninterventionsteam: 0800 500154 (9 bis 21 Uhr)
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)

Die Entwicklungen vom Montag, 23. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

21.30 Uhr. Am Dienstag wurde bei 81 Steirern das Coronavirus festgestellt - so viele positive Testungen an einem Tag gab es bisher noch nicht. Das liegt auch daran, dass die Anzahl der Tests höher wird.

20.15 Uhr. Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß appelliert an die steirischen Gemeinden und alle weiteren Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen ohne Ganzjahresbetrieb, für nicht schulpflichtige Kinder auch eine Betreuung während der Osterferien sicherzustellen. Dieses Angebot soll sich speziell an jene Eltern und Erziehungsberechtigte richten, die versorgungsrelevante Arbeit leisten und daher auch in den Osterferien eine Betreuung für ihre Kinder benötigen.

20.00 Uhr. In der Steiermark gab es am Dienstag einen achten Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19.

19.40 Uhr.

19.00 Uhr. Die Vorarlberger Polizei hat am Dienstag Verstärkung durch eine Kompanie des Jägerbataillons 17 aus Straß in der Steiermark erhalten. Die Kompanie traf gegen 17.00 Uhr in der Walgaukaserne ein, sie wird im Rahmen eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes die Polizei entlasten. Der Einsatz soll zwei Monate dauern. Die Landespolizeidirektion wird die Soldaten am Mittwoch in ihre Aufgaben einweisen.

18.30 Uhr. Petra Pitzer aus Schladming ist an Corona erkrankt. In einem berührenden Video wendet sie sich nun an die Öffentlichkeit. Einerseits um zu schildern, wie es ihr mit dem Covid-19-Virus ergangen ist, andererseits aber vor allem um eindringlich zu appellieren die Corona-Pandemie wirklich ernst zu nehmen.

18.10 Uhr.

18.00 Uhr. Der Lebensmittelhandel - allen voran Rewe (Billa, Merkur) und Lidl - sucht Verstärkung. Der Andrang ist enorm: Allein bei Rewe meldeten sich innerhalb von nur wenigen Tagen 15.000 Bewerber für 2000 Jobs. Die Webseite des Unternehmens war kurzfristig überlastet.

17.40 Uhr. Die Pfarre Bärnbach und die Fleischerei Großschädl haben sich für die Osterzeit in Zeiten des Coronavirus etwas Besonderes ausgedacht. Zur Geschichte!

17.10 Uhr. Derzeit fährt man ja de facto gratis mit Bim und Bus durch Graz. Was heißt dies für alle, die längst eine Monats- oder gar Jahreskarte gekauft haben?

16. 50 Uhr. Magna zieht weitere Konsequenzen: Produktionsstopp in Graz wird bis 20. April verlängert, 8000 Mitarbeiter betroffen. Vorsorglich wird Kurzarbeit beantragt. Auch für die Auteca in Weiz und Klagenfurt soll es - bei Bedarf - Kurzarbeit geben.

16.10 Uhr. In der Steiermark ist im Laufe des Tages eine siebente mit dem Corona-Virus infizierte Person verstorben.

15.20 Uhr. Die Stadt Graz macht einen weiteren Schritt auf alle Daheimgebliebenen zu - und präsentiert zwei Neuerungen.

15.05 Uhr. Auch die Jugendzentren mussten schließen, doch die Jugendarbeiter sind via soziale Medien nach wie vor für den Nachwuchs da. So funktioniert das digitale Jugendzentrum in Knittelfeld und Judenburg.

15.00 Uhr.

14.25 Uhr. Der Rückgang des Verkehrs bedeutet nicht, dass man zügelloser fahren kann - die Zahl der Verkehrstoten stieg sogar im Vergleich zum Vorjahr. Polizei und ÖAMTC appellieren an Vernunft und Zivilcourage.

14.00 Uhr. FPÖ-Politiker Gerhard Hirschmann trat nach Kritik, weil er sich zu einer mit Freunden zu einer "Coronaparty" getroffen hat, von allen Ämtern zurück. Mehr zum Rücktritt.

13.35 Uhr. Covid19: Neue Zahlen zu den Infektionen und der Bezirksverteilung in der Steiermark. Bis Dienstag, 13.30 Uhr wurden in der Steiermark 545 Menschen positiv auf Covid19 getestet.

Die Bezirksverteilung (Veränderung zu Montagabend) zeigt, dass vor allem in Hartberg-Fürstenfeld und Leibnitz die Zahl der Fälle weiterhin stark im Steigen ist (allerdings wird nun auch mehr getestet).

  • Bruck-Mürzzuschlag: 15
  • Deutschlandsberg: 9 (+1 zu Dienstagabend)
  • Graz: 136 (+4)
  • Graz-Umgebung: 56 (+4)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 90 (+10)
  • Leibnitz: 68
  • Leoben: 10
  • Liezen: 38
  • Murau: 1
  • Murtal: 15
  • Südoststeiermark: 25 (+2)
  • Voitsberg: 27 (+5)
  • Weiz: 53 (+2)

13.13 Uhr. Der Dienst beim Roten Kreuz hat sich komplett verändert. Das öffentliche Leben steht still, das merkt man auch an den Einsatzzahlen. Kollegin Michaela Egger hat mit Mitgliedern des Roten Kreuz Knittelfeld gesprochen, wie es ihnen jetzt ergeht.

13.08 Uhr. Danke-Bonus für Supermarkt-Angestellte. Als Dankeschön schütten Supermarktketten jetzt Millionen an Mitarbeiter-Prämien aus. Spar macht 3 Millionen Euro locker, Rewe schüttet "Danke-Bonus" in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags aus.

13.05 Uhr. 48 Flugretter-Einsätze in einer Woche. Auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und einem auf ein Minimum heruntergefahrenen öffentlichen Leben kommt es zu medizinischen Notfällen. Die Flugretter sind in der Steiermark auch weiterhin im Einsatz. In der vergangenen Woche 48 Mal. >>Mehr dazu hier<<

13.00 Uhr. Risikogruppen werden angerufen. Um weiteren Neuinfektionen vorzubeugen, hat der Grazer Stadtrat für Gesundheit und Pflege, Robert Krotzer (KPÖ), eine Telefon-Kette ins Leben gerufen. Vereine, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sind aufgerufen, ihre Mitglieder aus der Hochrisikogruppe anzurufen und über das Risiko, Schutzmaßnahmen und Hilfestellungen aufzuklären. Informationsmaterialien werden online zur Verfügung gestellt.

Mehr über die Telefon-Kette lesen Sie hier.

12.45 Uhr. 17.000 Arbeitslose mehr. Trotz mantra-artiger Appelle von Sozialpartnern und Regierung, Unternehmen mögen Kurzarbeit beantragen, statt Mitarbeiter zum AMS zu schicken, zwingt die aktuelle Situation aber offensichtlich doch viele Unternehmen, zweitere Variante zu wählen. Laut aktuellen Zahlen vom steirischen AMS-Boss Karl-Heinz Snobe hat sich die Zahl der Arbeitslosen in der Steiermark zwischen 15. und 22. März um 17.000 Betroffene bzw. 40 Prozent erhöht.

Auskünfte, Anträge, Fristen: Wie die Steirer jetzt das AMS erreichen und was für das AMS Vorrang hat.

12.40 Uhr. Dank an die Bauern. Ebenso wie LKW-Fahrer, Supermarkt-Mitarbeiterinnen, Gesundheitsbedienstete und viele weitere Berufsgruppen sind auch die steirischen Bauern trotz Coronakrise weiterhin voll im Einsatz. Die Hagelversicherung bedankt sich dafür jetzt in einem Video:

12.32 Uhr. Schießstand im Schlafzimmer. Der Sportschütze Martin Strempfl aus Gersdorf an der Feistritz trainiert derzeit im Schlafzimmer für die Olympischen Spiele - wann auch immer diese stattfinden...

Hier geht's zur Geschichte.

12.23 Uhr. Die heutige Kanzler-Ankündigung trifft alle Steirer: In der heutigen Pressekonferenz dämpfte Sebastian Kurz die Hoffnung, dass nach Ostern wieder alles sei wie früher. Ziel sei es, bis Ende April die Maßnahmen schrittweise zurückzunehmen. Kurz warnte jedoch vor voreiligem Optimismus: "Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt, als der Zeit davor."

12.10 Uhr. Pflege-Hotline. Das Coronavirus stellt auch den Pflegebereich vor große Herausforderungen, insbesondere die pflegenden Angehörigen. Deshalb wurde auf Initiative von Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß eine eigene Pflege-Hotline des Landes Steiermark eingerichtet.

Steirische Pflege-Hotline KOSTENLOS unter 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)

11.55 Uhr. Konzert für leere Straßen. Auch im Bezirk Weiz beteiligten sich Polizisten an der landesweiten Aktion und beschallten Orte mit dem Gert-Steinbäcker-Hit "Steiermark". Generell halte sich die Bevölkerung an die Covid-19-Maßnahmen, heißte es von der Polizei. >>Hier geht es zur ganzen Story<<

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11.48 Uhr. Eine Frage, die vielen Eltern unter den Nägeln brennt: Was passiert an Schulen und Kindergärten mit den Elternbeiträgen? Hier gibt es ein Update dazu.

11.40 Uhr. Weitere steirische Kompanie im Einsatz. Drei Kompanien aus Straß bzw. St. Michael wurden am Wochenede schon zum Assistenzeinsatz nach Westösterreich verlegt, am Dienstag folgte eine weitere Kompanie mit 140 Soldaten aus Straß, die ihren Einsatz in Vorarlberg absolvieren wird.

11.30 Uhr. Lebensmittelausgabe - die Caritas entlastet mit Menschen mit begrenztem Budget. Zweimal wöchentlich, jeweils Mittwoch von 13 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr, werden in der Caritas-Sachspendenzentrale in der Herrgottwiesgasse Lebensmittel ausgegeben. Mehr über die Aktion erfahren Sie hier.

11.16 Uhr. Filmfestival Diagone für daheim.
Das Filmfestival in Graz fällt heuer ins Wasser. Heute, Dienstag, wäre es gestartet. Die gute Nachricht: Auszüge aus dem Programm gibt es auf diversen Plattformen zu streamen. Wo und wie Sie zu den Inhalten kommen, hat Julia Schafferhofer recherchiert.

11.10 Uhr. Kraftwerke Mellach und Fernwärme - "Betrieb gesichert". Wegen Grenzschließungen kam es in diversen Logistikketten in den letzten Wochen zu Problemen. Beim Verbund versichert man heute: "Die beiden thermischen Kraftwerksanlagen in Mellach sind wetterunabhängig einsetzbar und die Brennstoffversorgung ist auch bei Beschränkungen der innereuropäischen Verkehrswege gesichert." Die Brennstoffversorung funktioniere über das unterirdische Gasleitungsnetz.

Das Fernheizkraftwerk Mellach erzeugt Fernwärme für die steirische Landeshauptstadt Graz. Die am Kraftwerksgelände vorrätige Steinkohle garantiert trotz des derzeitigen Kälteeinbruchs eine ausreichende Fernwärmeproduktion. Das Fernheizkraftwerk kann auch mit Erdgas befeuert für die überregionale Stromnetzstützung eingesetzt werden. 

11.00 Uhr. Fiva, Lemo und Avec: Ersatztermine stehen fest.  Die Grazer Spielstätten - Orpheum, Dom im Berg und Schloßbergbühne Kasematten - sind ebenfalls durch die Coronavirus-Krise stark beeinträchtigt worden. Nun konnten aber bereits etliche Ersatztermine für jene Veranstaltungen, die abgesagt werden mussten, fixiert werden.   Bis 13. April mussten die Vorstellungen vorerst alle abgesagt werden. Doch für 23 der geplatzten Termine konnte nun eine Ersatz gefunden werden. Im Ticketzentrum können die Karten umgetauscht oder zurückgegeben werden, die neuen Termine sind bereits online unter https://www.spielstaetten.at/ zu finden.

10.50 Uhr. Auch die Aiola-Gastro-Gruppe setzt auf Kurzarbeit. Im Hinblick auf den Umstand, dass in der Vorwoche bundesweit 115.000 Menschen arbeitslos wurden, begründet man bei Aiola die Entscheidung für Kurzarbeit und gegen Entlassungen so: "Weil wir in schlechten Zeiten nicht vergessen wollen, was unsere Mitarbeiter*innen in guten Zeiten für uns geleistet haben, wollen wir auch gerade jetzt für sie da sein. Daher haben wir uns trotz vieler Herausforderungen dazu entschlossen, mit dem Modell der Kurzarbeit, auf eine gemeinsame Zukunft zu setzen."

10.32 Uhr. Elterntelefon 0676 8666 4668. Die aktuelle Situation stellt Eltern, vor allem Alleinerziehende, vor große Herausforderungen. Das Land Steiermark weist am Dienstag noch einmal auf die eingerichtete Eltern-Hotline hin.

10.06 Uhr. Musikalische Spenden-Aktion. Eine gemeinnützige Aktion hat sich Sänger Marco Angelini ausgedacht, um Geld für den Caritas-Soforthilfe-Fonds zu sammeln und die Organisation in Zeiten der Corona-Krise zu unterstützen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

9.54 Uhr. Neue Sorgen-Hotline des Vereins "Zebra": „Durch die Erfahrung im Bereich interkulturelle Psychotherapie wissen wir, dass die derzeitigen einschneidenden Änderungen für geflüchtete Menschen mit Traumatisierungen besonders belastend und stark verunsichernd sein können", so ZEBRA-Geschäftsführerin Alexandra Köck. Montags bis freitags, jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr, stehen Zebra-Psychotherapeuten unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 799 702 für ein Gespräch zur Verfügung. Speziell für Menschen, die eine Sorgenhotline mit Dolmetscher benötigen. Das Ziel ist es, Menschen, die ohnehin schon wenig Kontakte haben, in ihrer jetzigen Isolation zur Seite zu stehen.

Mehr dazu auf der Zebra-Seite.

9.37 Uhr. Auch Dienstagmorgen steigen die Infektionszahlen (auch aufgrund vermehrter Testungen) in der Steiermark weiter. Hier die aktuelle Bezirksübersicht von 9.30 Uhr.

Steiermarkweit 512 Covid-19-Fälle

  • Bruck-Mürzzuschlag: 15
  • Deutschlandsberg: 8
  • Graz: 132 (+2 zu Dienstagabend)
  • Graz-Umgebung: 52 (+1)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 84 (+4)
  • Leibnitz: 59
  • Leoben: 8
  • Liezen: 38
  • Murau: 1
  • Murtal: 15
  • Südoststeiermark: 23 (+1)
  • Voitsberg: 22
  • Weiz: 51

9.30 Uhr. „Ich bin geblieben, weil ich erstens denke, dass es in der EU keinen Unterschied macht, wo man das aussitzt. Und zweitens möchte ich in ein paar Jahren nicht zurückblicken und nur das Virus und den Abbruch als Erinnerung haben“, erklärt die Brucker Studentin Adriana Winkelmeier, die weiterhin im Zuge ihres Auslandssemesters in Schweden ausharrt.

Hier finden Sie die ganze Geschichte.

9.26 Uhr. Auch bei Spar und Hofer setzt man auf Plexiglas-Scheiben.

9.10 Uhr. Bei der ebenfalls wie Merkur zum Rewe-Konzern gehörenden Kette Billa setzt man auf Plexiglas-Scheiben.

08.45 Uhr. Unterschiedliche Schutzmaßnahmen gibt es in Supermärkten. Während es an vielen Kassen nun Plexiglas-Scheiben gibt, setzt man bei Merkur auf Plexiglas-Helme für Mitarbeiter. Sehen Sie selbst.

8.35 Uhr. Schuhplatteln gegen den Lagerkoller - drei Generationen machen es in der Krise vor.

Drei Generationen der Judenburger Familie Enzinger zeigen tänzerisches Talent. Auf Facebook hat Hans Enzinger zur Plattler-Challenge aufgerufen: "Das hält fit und man muss auch das Hirnkastl einschalten!"

Mehr darüber lesen Sie hier.

8.13 Uhr. Der Lebringer Bürgermeister Franz Labugger ist nicht mehr in Quarantäne. Die freiwillige Selbstisolation nach Besuch eines Begräbnisses mit Covid-19-Patienten ging für ihn ohne Symptome zu Ende. Die Zahl der Infizierten in der Gemeinde stieg indes auf rund 25 an. Mehr über die Entwicklungen in Lebring.

8.00 Uhr. Aufmunterung in schwierigen Zeiten. Was Steirer der Welt ausrichten wollen:

Corona-Botschaften: Was steirische Leser Lesern ausrichten

Botschaft der Freiwillige Feuerwehr St. Lorenzen: "Daheimbleiben, um weiterhin einsatzbereit sein zu können"

KK

Kinder aus Gössendorf formen mit Kindern aus...

KK

... der Nachbarschaft eine aufmunternde Botschaft.

KK

Wahre Freunschaft kennt...

KK
KK

Botschaft der Lehrkräfte der NMS Köflach an die Schüler

KK

Auch die Lehrerinnen und Lehrer des BG/BRG Fürstenfeld haben eine Nachricht an ihre Schüler

KK

Lichtgestalten: Die Partylite-Gruppe aus Großlobming

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Auch Sophie Greinix, 8 Jahre aus Ligist, bleibt zu Hause, damit Omas und Opas gesund bleiben.

KK

Flo aus Apfelberg mit einem Aufruf.

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Ein wahres Kunstwerk von Leni Sommer, 7 Jahre alt, aus Riegersburg.

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Auch Valentina (7 Jahre) hat ihre Malsachen ausgepackt und ein schönes Bild fabriziert.

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Der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Haselbach (Gemeinde Eggersdorf bei Graz) ist gleich mehrfach aktiv geworden.

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Ein zweites Bild der Feuerwehrjugend Haselbach.

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Das Team von Ringana aus Hartberg: Kosmetik fürs Gemüt.

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Mehr Zusammenhalt geht nicht: Tobias (8), Jakob (6), Theresa (3) und Sophie (2) Tröster aus Hochstraden

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Das Kindermuseum Graz mit einer Einladung für danach.

KK

Nachricht und Dank aus dem Gemeindeamt Weißkirchen.

KK

Eine "Vermisstenanzeige" aus Thalheim der Enkelkinder.

KK
1/19

7.55 Uhr. "Ich habe mir meinen Test erjammert", erzählt ein Südoststeirer im Gespräch mit unserem Kollegen Thomas Plauder. Der Mann, der mit seinen Freunden in St. Anton am Arlberg Skifahren war, schildert den langen Weg zu einem positiven Coronatest und wie es ihm mit dem Virus ergangen ist.

7.50 Uhr. Neue Aktion! In der Coronabedingten schulfreien Zeit wollen wir unseren kleinsten Leserinnen und Lesern etwas Abwechslung bieten: Die Pöllauerin Hermine Muhr stellt deshalb ihre Ausmalbilder für Kinder zur Verfügung. Einfach herunterladen und losmalen!

Hermine Muhr
Ausrucken, und los geht's: Bilder zum Ausmalen für die Kleinsten © Hermine Muhr

7.45 Uhr. Die Corona-Krise beendet den Aufenthalt des Kapfenberger Skilehrers Tim Grabner in Japan. In dieser Geschichte erzählt er, wie die Sorge vor einer Absage von Olympia das Land prägt.

7.37 Uhr. Wohl auch am Dienstag großes Thema in Österreich bleibt die Zahl der Covid-19-Testungen. Zwar wurde die Test-Kapazität auch in der Steiermark auf bis zu 1000 Testungen pro Tag hochgefahren. Das ist nach Ansicht vieler, die sich wie viele Politiker nun für flächendeckende Tests aussprechen, aber immer noch viel zu wenig. Mehr über die Pläne der Regierung, für 80 Millionen Euro Schnelltests für alle anzukaufen, lesen Sie hier.

7.30 Uhr. Immer wieder tauchen rund um das große Thema Versorgungssicherheit auch Fragen auf, was eigentlich auf einem Bauernhof passiert, sollte hier ein Corona-(Verachts-)Fall auftreten. Wer für die Tiere sorgt und was mit Milch und Fleisch passiert, lesen Sie hier.

7.20 Uhr. Ein gutes Zeugnis kann aufgrund der jüngsten Bewegungsprofile den Steirern ausgesprochen werden. Die Frequenz in den größeren Städten ging um 90 Prozent zurück:

Konkret geht es hier um eine interne Auswertung anonymisierter Handydaten für die Taskforce der Bundesregierung.

Die Einzelauswertung zeigt, dass Leoben (minus 90 Prozent am letzten Samstag), Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Villach (um die 80 Prozent) besonders vorbildhaft waren. Konkret wurde die Handy-Konzentration in den Innenstädten mit den Daten der Vorwoche verglichen (von Montag bis Freitag, beim Samstag wurde der 7. März herangezogen).  Noch dramatischer war der Rückgang in Wien mit Rekordwerten von 95 Prozent. 

Ebenso markant: 66 Prozent der Menschen verlassen demnach ihre Wohnung praktisch nie. Sie verließen ihre eigenen vier Wände nur für einige Augenblicke, um sich im Garten oder in unmittelbarer Näher ihrer Wohnung (Umkreis von einem Kilometer) die Füße zu vertreten.

Hier geht's zur ausführlichen Geschichte.

7.13 Uhr. Weiterhin große Wellen schlägt die Corona-Party in Heiligenkreuz am Waasen am Wochenende, an der FPÖ-Landtagsabgeordneter Gerhard Hirschmann beteiligt war. "Die Sache ist noch nicht ausgestanden", droht FPÖ-Chef Mario Kunasek dem jungen Mandatar mit weiteren Konsequenzen.

Warum ein Rauswurf aus der FPÖ nicht so einfach ist, lesen Sie hier.

7.05 Uhr. In Zeiten der Krise zeigt Theresienhof-Mehrheitseigentümer und -Geschäftsführer Helmut Mayr ein großes Herz und erntet großen Dank. Die Klinik war österreichweit eine der ersten, die aufgrund der Corona-Krise geschlossen wurde. „Ich habe mir am 14. März alles durch den Kopf gehen lassen und es gab eigentlich keine andere Antwort auf die Entwicklungen, als das Haus schnellstmöglich zu schließen, um alle - Patienten und Angestellte - zu schützen.

Zwei Tage später waren von den 170 Patienten nur noch 20 in Frohnleiten. „Jenen, die nicht mobil waren oder nicht abgeholt wurden, haben wir ein Taxi nach Hause gezahlt. Eine Person wurde während des Aufenthalts bei uns obdachlos, ihr haben wir fünf Nächte im Hotel Weitzer in Graz gezahlt. Mehr über den Einsatz am Theresienhof lesen Sie hier.

6.30 Uhr. 503 mit dem Coronavirus infizierte Steirer wies das Gesundheitsministerium Dienstagfrüh aus. Das sind 58 Infizierte mehr als noch 24 Stunden davor.

Die Bezirksstatistik (in Klammer die Neuerkrankungen):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 15 (+6)
  • Deutschlandsberg: 8
  • Graz: 132 (+18)
  • Graz-Umgebung: 52 (+4)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 80 (+5)
  • Leibnitz: 59 (+7)
  • Leoben: 8 (+1)
  • Liezen: 38 (+1)
  • Murau: 1
  • Murtal: 15
  • Südoststeiermark: 23 (+1)
  • Voitsberg: 22 (+10)
  • Weiz: 51 (+5)

01.00 Uhr. Grazer Polizei reagiert auf das "I Am From Austria" der Kollegen aus Wien. Und spielt Steiamoak von Gert Steinbäcker.

0.30 Uhr. Die Corona-Krise sorgt in der Bau-Branche auch im Bezirk Weiz für Verunsicherung. Man wartet auf klare Vorgaben. Lieb Bau Weiz löste einen „Shitstorm“ aus.

0 Uhr. Südsteirer (78) ist sechstes steirisches Todesopfer - Der Mann hatte erhebliche Vorerkrankungen, teilte die Landessanitätsdirektion mit. Bereits mehr als 500 Steirer wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

natascha22
1
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Covid test

Hallo zusammen
Ein sehr guter Freund von uns hatte die 1450 angerufen, da er seine Lebensgefährtin und beide Kinder die Symptome auf Corona aufwiesen. Die haben in gefragt ob er in Italien war oder Risiko Patient sei da beides nicht zutraf haben die ihm gesagt das ist nur eine Grippe. Nun frag ich mich wirklich für was soll man da eigentlich anrufen wenn sie sowieso nicht testen kommen. Habe mit einem berufsrettungsfahrer gesprochen und der sagte es gehöre mind. 1 Erwachsene Person getestet!!!!
Und ich bin der Meinung das die Dunkelziffer viel viel höher ist!!!!

rehlein
0
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Man wird auch als Risikopatient nicht getestet!

Ich habe dzt. auch schwere Coronasymptome und bin Hochrisikopatient.
Werde auch nicht getestet lt. 1450.

Hausarzt soll Medikamente verordnen.

Man muß mit den jetzigen Fallzahlen nicht mehr in einem Risikogebiet gewesen sein.

Die Dame der 1450 sagte, dass es ohnehin keinen Unterschied macht ob man getestet wird oder nicht, denn es würde nur symptomatisch behandelt, ob mit oder ohne Test.

Und dass die Wartezeiten für einen Test dzt. bei 1,5 Wochen!!!!!!!!!!!!! liegen!!

Kann man sich das vorstellen?

Da ist man ja vorher entweder schon wieder gesund, oder gestorben:(

Ich habe Atemprobleme, und wenn die stärker werden soll man die 144 anrufen.

Und die Politiker sprechen davon dass die Tests erhöht werden... wo bitte? Und vor allem wer wird denn überhaupt noch getestet?

hfg
3
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Bei doch sehr vielen Kritikmöglichkeiten aber

Wenn man sich die Berichte aus den anderen Ländern zB. Spanien anschaut - bin ich doch Froh in Österreich zu sein und die Arbeit unserer Experten, Medizin und Politiker ist doch sehr beruhigend und lobenswert.

SoundofThunder
4
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Konsequenzen bei der FPÖ?

Na gut,so sei es. Aber gibt’s für den Hirschmann auch Konsequenzen?

tomtitan
2
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Eigentlich gehört er angezeigt

und ordentlich abgestraft...

Natur56
18
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Faschingsumzug und andere Veranstaltungen

Wo sind eigentlich die Verantwortlichen die trotz Coronakrise den Faschingsumzug der Kleinen Zeitung mit 1000enden Teilnehmern und Italienern nicht abgesagt haben, oder Bälle wie den Bauernbundball o.ä.
Wenn die Verantwortlichen da schnell reagiert hätten und dafür ist die Stadt und nicht der Bund verantwortlich hätten wir uns ev, diese Krisensituation erspart.
Aber darüber schweigt man. Und jetzt, jetzt hört man von der Stadtregierung auch nichts mehr.
Vielen Dank..........

checker43
10
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Gab

es am 25.2. schon eine Coronakrise in Graz? Haben Sie selber gewarnt vor einem Umzug?

KleineZeitung
4
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Absage?

Am 25. Februar gab es in Österreich keine Corona-Krise, es gab also keinen Anlass, den Umzug abzusagen.

Natur56
13
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@checker43

in Graz nicht ab massiv in Italien, aber guter Mann der Virus kennt keine Grenzen und wenn dann noch jede Menge Italiener kommen........

checker43
5
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Der

Grazer Fasching ist in Italien weltberühmt, stimmt. Die haben so etwas nicht.

Natur56
1
2
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Sorry

Aber solche Menschen wie checker checken gar nichts und gehören zu denen die heute sich wahrscheinlich nin ch immer in Gruppen treffen und damit andere gefährden. Ignoranz hilft nichts.....

jojo81
0
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Eigenverantwortung

Ich bin aus diesem Grund schon beiden Veranstaltungen ferngeblieben...

samro
7
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plexiglas

wäre es nicht auch eine weitere massnahme dass man die windgeschwindigkeit der lüftungsanlagen in den geschäften heruntersetzt?
teilweise blasen die richtig stark.

kropfrob
2
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Nein, denn dadurch ...

... wird der Luftaustausch in den Geschäftsräumen beschleunigt und die Luft getrocknet. Und dass durch die frische Luft, die von drausen hereingeblasen wird, Viren mitkommen, ist nach derzeitigem Wissensstand auszuschließen.

samro
2
6
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weniger

und die aerosole von denen man weiss dass sie zwei drei stunden stehen werden doch auch dadurch mehr bewegt oder nicht?

die luft von draussen habe ich auch nicht als problem gesehen.
ich verstehe aber natuerlich ihre gedanken auch sehr gut

erstdenkendannsprechen
1
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die viren treten dann - wenn vorhanden - nicht so dicht auf

dh man bekommt nur eine geringe dosis ab - ist aber nur mein erklärungsversuch, muss nicht wahr sein...