Die Idee sorgt für Aufsehen. „Unmündige, bildungsferne Bürger“ wolle die SPÖ aus den österreichischen Schülerinnen und Schülern machen, wettert die FPÖ, „Hirngesprinst linker SPÖ-Träumer“ ortet Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP). Am Wochenende versammelte sich die SPÖ der Bundeshauptstadt zu ihrer „Wiener Konferenz“, einer Art verkleinertem Parteitag. Die dort abgenickten Beschlüsse sehen teils weitreichende Reformen im Bildungssystem vor, darunter eine gemeinsame Schule für Sechs- bis 14-Jährige ohne Noten und das Ersetzen der Matura durch praxisbezogene Projektarbeiten.