Es wird ernstDeutschland zwischen zähem Sondieren und überfälligem Neuanfang

SPD, FDP und Grüne steigen nun voll in Gespräche über eine neue Regierung ein. In der CDU beginnen indes Überlegungen für die Zeit nach dem glücklosen Laschet.

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Christian Lindner (FDP, links)  als ein Mann der Stunde – Armin Laschet (CDU, rechts) fortan mehr Moderator als Chef
Christian Lindner (FDP, links) als ein Mann der Stunde – Armin Laschet (CDU, rechts) fortan mehr Moderator als Chef © (c) APA/AFP/SASCHA SCHUERMANN (SASCHA SCHUERMANN)
 

Friedrich Merz meldete sich als einer der Ersten. "Armin Laschet macht den Weg frei für einen Neuanfang. Dafür verdient er Respekt, Dank und große Anerkennung", sagte der CDU-Altvordere. Dabei hatte Laschet sich so eindeutig gar nicht erklärt, als er vorige Woche vor die Presse trat. Er sprach vage von Neuaufstellung seiner Partei.

Das heißt: im November eine Runde mit den ostdeutschen Landesverbänden, im Dezember eine Tagung mit den einflussreichen Kreisverbänden und 2022 ein Parteitag. Die CDU macht sich also zunächst auf eine Reise zur Selbstfindung – noch mit Laschet: Der ist künftig aber mehr Moderator als Chef. Treuhänder heißt das von jenen, die ihn politisch schnell zu Seite treten wollen.

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