Wenn sich das laut eigenen Angaben „größte Hip-Hop-Festival der Welt“ in ein niederösterreichisches Dorf verirrt, kann man schon mal eine Augenbraue hochziehen. Was geflunkert klingen mag, wurde im kleinen Ebreichsdorf ab Freitag Realität. Das Rolling Loud, das sich selbst als die wichtigste Anlaufstelle für zeitgenössische Rap-Musik innerhalb und fernab des Mainstreams deklariert, hat im Magna Racino, Europas modernster Pferderennbahn, bis Sonntag seine Zelte aufgeschlagen. In Europa soll es 2024 der einzige Zwischenstopp der amerikanischen Festival-Marke sein, die heuer noch in Miami, Los Angeles und im thailändischen Pattaya gastiert.