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Welthunger-Index 2019Klimawandel verschärft Hungersituation in Krisenregionen

Die Zahl der Hungernden stieg laut Welthunger-Index von 785 Millionen Menschen im Jahr 2015 auf derzeit 822 Millionen. Besonders dramatisch sei die Situation in Konfliktländern.

© APA/AFP/MARTIN BERNETTI
 

Bei der Bekämpfung des Hungers hat es wegen des Klimawandels und weltweiter Krisen in einigen Regionen Rückschritte gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstag von der Welthungerhilfe vorgelegte Welthunger-Index (WHI) 2019. Die Zahl der Hungernden stieg demnach von 785 Millionen Menschen im Jahr 2015 auf derzeit 822 Millionen. Besonders dramatisch sei die Situation in Konfliktländern.

Der diesjährige Index wurde für 117 Länder berechnet und stellt den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der weltweiten Hungersituation in den Mittelpunkt. "Die Verantwortung für den Klimawandel und seine Folgen sind sehr ungerecht verteilt. Die Menschen, die ihn am wenigsten verursacht haben, leiden am stärksten unter den Auswirkungen", teilte Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe, mit.

Klimawandel verschärft Hungersituation in Krisenregionen

Im Jemen, im Libanon, in der Zentralafrikanischen Republik sowie in Venezuela sind die WHI-Werte den Angaben zufolge derzeit höher als im Jahr 2000. Der Bericht verdeutlicht, dass der Klimawandel die Ernährungslage in Ländern verschlechtert, die ohnehin davon sowie von Armut betroffen sind. Der Hunger im Zusammenhang mit dem Klimawandel sei eine "schmerzhafte Realität für Millionen von Menschen", erklärte die Welthungerhilfe.

Seit Anfang der 1990er Jahre habe sich die Zahl der Wetterextreme verdoppelt, was zu Ernteverlusten bei den wichtigsten Anbaupflanzen und steigenden Lebensmittelpreisen geführt habe. Vor allem Kinder und Frauen litten an Mangel- und Unterernährung.

Die vier Indikatoren zur Berechnung des Welthunger-Indexes sind Unterernährung, Auszehrung und Wachstumsverzögerungen bei Kindern sowie Kindersterblichkeit. Die fünfstufige WHI-Schweregradskala (null bis 100 Punkte) reicht von niedriger Hungersituation bis gravierend.

 

Kommentare (2)

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walterkaernten
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klimawandel und menschenhunger

Das Klima ändert sich IMMER.
Wieviel der mensch dazu beiträgt weiss niemand wirklich genau.

Aber nun müssen die verantwortlichen

UNO
HOHE STAATSBEAMTE
ALLE RELIGIONEN
POLITIKER

die menschen aufrufen maximal 2 kinder zu haben.
Danach freiwille sterilisation. Finanziert durch das gesundheitswesen in den einzelnen ländern.

Es sind einige MILLIARDEN menschen zu viel auf der welt, wenn ALLE nach WESTLICHEM SYSTEM gut leben wollen.

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pesosope
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Wenn manche Institutionen Geld brauchen, wird die Wahrheit schon ein wenig zurechtgebogen und dazu kommt auch noch, dass seriöser Journalismus nicht so leicht ist.

Die WHI gibt als Devise aus, dass die Hungersituation im Jemen, Libanon, der Zentralafrikanischen Republik und in Venezuela sich auf Grund des Klimawandels verschärft. Komischerweise ist genau in jenen Ländern schon länger die politische, soziale u. wirtschaftliche Situation mehr als katastrophal oder es herrscht ohnehin Krieg dort. Was bitte hat der Klimawandel mit den Problemen dort zu tun, die bomben sich in den tiefsten Abgrund und die "Landwirtschaft" ist dort seit Jahren tot. Und genau diese Länder, mit Ausnahme Venezuela, konnten sich ohnehin noch niemals selbst ernähren, weil die klimatischen Bedingungen keine ertragreiche Landwirtschaft zulassen und die Bevölkerung trotzdem steigt und steigt und steigt!

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