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Zu hohe KostenAus für Pioneers-Festival für Start-ups in der Hofburg

Eigentümer startup300 nennt wirtschaftliche Gründe. Ende vor dem Jubiläumsjahr

Aus für das Pioneers-Festival © Winkler
 

Die seit neun Jahren stattfindende Start-up-Veranstaltung Pioneers-Festival wird eingestellt. Der börsennotierte Eigentümer startup300 AG, der den Veranstalter JFDI GmbH im Vorjahr übernommen hat, kündigte nun das Ende für dieses jährliche Parade-Event der Start-up-Szene in der Wiener Hofburg an.

"Extrem hohe Kosten"

"Wir werden das Flagship-Event so in dieser Form nicht mehr machen", sagte Michael Eisler, Vorstand der startup300 AG, in einem Interview mit dem Branchenportal "Brutkasten". Man werde daher auch die Mitarbeiter in diesem Bereich abbauen müssen. Der Grund für diese "sehr schwierige Entscheidung" liege im wirtschaftlichen Bereich: "Wir haben extrem hohe Kosten mit diesem Event".

Eisler nennt auch einen konkreten Betrag: "Wir haben in diese Bühne Jahr für Jahr eine halbe Million Euro investiert - mit der traurigen Erkenntnis, dass so große Bühnen vielleicht nicht mehr zeitgemäß sind." Die Leute könnten auch Content auf Youtube konsumieren, große Veranstaltungen würden nicht mehr so wertgeschätzt wie früher.

Kauf war kein Fehler

Der Kauf der Pioneers-Gesellschaft JFDI im Vorjahr sei trotzdem kein Fehler gewesen, versichert Eisler. Pioneers sei eine erfolgreiche Marke. Man habe sich das Festival genau angeschaut, so der CEO, aber "es gibt keinen einfachen Fix", daher "lass mas amoi". Für die Zukunft überlege man sich nun andere Formen für Veranstaltungen, etwa Kooperationen mit bestehenden Events.

2020 wäre Jubiläumsjahr

2020 wäre das zehnte Jahr in Folge gewesen, in dem das Festival stattfindet. Im vergangenen Jahr nahmen 2500 Besucher und 500 Start-ups in der Wiener Hofburg teil. Das Thema des letztens Pioneers Festivals lautete "Walk the Talks". Gesprochen wurde über Cyborgs, die Blockchain und künstliches Fleisch.

Über die Entscheidung hatten auch die Nachrichtenportale "Futurezone" und "Trending Topics" berichtet.

Kommentare (2)

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Miraculix11
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Man muß schon ziemlich schräg denken...

...wenn man meint Start-ups brauchen einen extrem teuren Rahmen wie die Hofburg.

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stadtkater
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Dazu passt jetzt

eine Crowdfunding-Initiative;-)!

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