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Hartberg-FürstenfeldDieser Wirbelwind unterstützt Menschen mit Downsyndrom

Der Verein "Wirbelwind 21x3" hilft Eltern mit Downsyndrom-Kindern in Hartberg-Fürstenfeld und Oberwart. Gegründet wurde er von zwei Müttern vor drei Jahren.

Die Mitglieder des Vereins bei einem Netzwerktreffen © Familiennetzwerk
 

Angefangen hat alles durch Zufall. Während einer Musikstunde für Kleinkinder vor drei Jahren lernten sich die Oberwarterin Sabine Pomper und die Friedbergerin Monika Prenner, beide Mütter von Kindern mit Trisomie 21, kennen.

„Im Gespräch kam die Idee einen Verein zu gründen, damit Eltern mit Downsyndrom-Kindern gezielt zusammenkommen können“, erzählt Pomper.

Nun, drei Jahre später, hat der Verein „Wirbelwind 21x3“, wie ihn die Gründerinnen genannt haben, rund 20 Mitglieder, die sich einmal im Monat in Hartberg oder Großpetersdorf treffen. Neben verschiedenen Vorträgen von Fachexperten und kleineren Ausflügen wird vor allem der Austausch untereinander forciert. "Unsere Mitglieder können sich austauschen und erfahren durch andere von verschiedenen Möglichkeiten der Förderung", erklärt Pomper.

Daten und Fakten

Am 21. März ist der Welt-Downsyndrom-Tag.

Damit sich Eltern mit Downsyndrom-Kindern besser vernetzen können, wurde der Verein "Wirbelwind 21x3" von Sabine Pomper und Monika Prenner vor drei Jahren ins Leben gerufen.

Bei Fragen kann man sich per Mail unter wirbelwind21x3@gmail.com melden.

Zusätzlich arbeiten die Gründerinnen häufig mit dem Familiennetzwerk Downsyndrom Österreich zusammen. Hin und wieder besuchen auch Eltern, die bereits erwachsene Kinder mit Trisomie 21 haben, die Treffen und erzählen von ihrem Leben.

Unter anderen war auch Gina Zenz aus Pöllau schon einmal bei einem solchen Treffen zu Gast. Ihre Tochter Agnes ist 22 Jahre alt, hat die Schule besucht, schon bei Literaturwettbewerben mitgemacht und arbeitet derzeit in der Biogärtnerei der Chance B in Labuch. "Agnes ist das Vorzeigebeispiel, dass Menschen mit Trisomie 21 heutzutage so viele Möglichkeiten haben. Das ist unsere Botschaft", erklärt Monika Prenner.

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